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2020 sind die jungen Deutschen Minderheit im eigenen Land

Ein Beitrag von Robin Classen zu Bernhard Hoecker: „So entwaffnet Bernhard Hoecker alle besorgten Bürger“, titelte die WELT. Ähnliche Schlagzeilen gab es schon zuhauf: Mal waren es SPD-Politiker, die auf Demonstrationen gegen den Asyl-Irrsinn das offene Mikrophon ergriffen, mal sind es von der Allgemeinheit bezahlte Video-Kommentare einzelner Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, mal Musiker und mal Pro7 Zirkus-Personal.

All die im Netz herumspukenden Videos haben eines gemeinsam: Einen arroganten, verächtlichen und ungemein besserwisserischen Ton, der suggeriert, als würden die folgenden Gedanken geradezu revolutionär neu und mit Sicherheit noch nie von einem Rechten in seinen Überlegungen berücksichtigt worden sein. Es ist bisweilen erschreckend, auf welchem Niveau sich die angeblich so bestechend scharfsinnigen Argumentationen dann tatsächlich befinden.

Nun hat der vornehmlich von SAT1-Comedy bekannte Bernhard Hoecker also zugeschlagen und – glaubt man der WELT – alle Asylkritiker auf einmal in die Pfanne gehauen. Was hat die Wunderwaffe der Gutmenschlichkeit, die V-Rakete der Refugees-Welcome-Klatscher denn nun in der NDR-Talkshow von sich gegeben?

Sieben Millionen Menschen schauen das Propaganda-Video auf Facebook

Rein gar nichts Neues: In Deutschland lebten ja 80 Millionen Deutsche, da sei eine Million Flüchtlinge doch eine verschwindend geringe Zahl. Um sein so banales wie falsches Beispiel zu verdeutlichen, hüpfte der Comedian über das Diskutantensofa und lies zwei bereitwillige Zuschauer aufstehen. Wenn diese zwei Zuschauer nun Metal-Fans wären, würde dann der Rest des Studios auch zu Metal-Fans werden? Es gebe doch gar kein Problem – tosender Applaus im Publikum und vor allem im Netz. Seitdem der NDR „auf vielfachen Wunsch“ den Video-Ausschnitt auf seine Facebook-Seite hochgeladen hat, haben das recht belanglose Video unfassbare sieben Millionen Menschen gesehen. Das zeigt, wie wichtig eine Antwort auf diese, möglicherweise sogar gestellte und geplante Propaganda ist.

Zunächst einmal sind die Grundannahmen Hoeckers falsch: Weder gibt es 80 Millionen Deutsche, noch eine Million Flüchtlinge. Laut Statistischem Bundesamt hatte 2014 jeder fünfte Mensch in Deutschland einen Migrationshintergrund – das sind etwa 16 Millionen. Zieht man davon 2,8 Millionen Aussiedler und Russlanddeutsche, die Volksdeutsche im Sinne des immer noch in Art. 116 GG verankerten ius sanguinis – zu deutsch Blutsrecht – sind, ab, so sind immer noch 13,2 Millionen „Menschen mit Migrationshintergrund“ im Land – laut offiziellen Zahlen.

Dazu kommt in der Tat etwa eine Million – eher mehr – Asylbewerber allein im Jahr 2015. Diese Zahl ist aber natürlich nicht abschließend: Seriöse Schätzungen gehen von vier bis fünf weiteren Personen aus, die von diesen Asylbewerbern früher oder später über den Familiennachzug nach Deutschland geholt werden. Zudem hat der Zustrom seit 2015 nicht aufgehört, im Gegenteil: Allein im Februar diesen Jahres gab es laut BAMF 67.000 Asylanträge – so viele gab es in Deutschland noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr 2015, in dem bekanntlich eine Million Asylbewerber nach Deutschland kam, stellt das auf den Monat Februar bezogen eine Steigerung um 159 Prozent dar.

Der Zustrom geht also völlig ungebremst weiter – und auch diese Personen werden vom Familiennachzug Gebrauch machen wollen!

So dramatisch ist die Umvolkung auch ohne Asylflut schon!

Doch seien wir großzügig: Lassen wir all diese Menschen außeracht. Ja, sogar die eine Million Asylbewerber, die 2015 zu uns gekommen ist, auch die bleiben außen vor. Dann stehen 13,2 Millionen „Menschen mit Migrationshintergrund“ 66,8 Millionen ethnisch Deutschen gegenüber. Das hört sich nicht so dramatisch an, doch die Bevölkerungsstruktur der beiden Gruppen gibt den Trend vor. Der durchschnittliche Deutsche ist laut Statistischem Bundesamt 45 Jahre alt, der durchschnittliche Migrant jedoch nur 35 Jahre. Das bedeutet: Die Deutschen sterben schneller weg, wodurch sich der Anteil an Migranten erhöht. Dies hängt natürlich auch mit der Anzahl der Kinder pro Frau zusammen: Deutsche Frauen bekommen nur 1,4, ausländische Frauen bislang durchschnittlich 1,8 Kinder.

Das ist nur wenig  mehr, reicht aber für eine prozentuale Verschiebung des Ausländeranteils an der Gesamtbevölkerung aus, denn demnach bekommen Frauen mit Migrationshintergrund trotz des auf den ersten Blick kleinen Unterschiedes auch heute noch 30 Prozent mehr Kinder als deutsche Frauen. Wohin das in Zukunft führt, zeigen nicht nur Prognosen, die man als vage Spekulationen abtun kann. Es zeigen auch Statistiken im Hier und Jetzt: In Frankfurt hatten 2012 bereits 59 Prozent der Kita-Kinder einen Migrationshintergrund, in Stuttgart waren es 49,3 Prozent und in allen ähnlich großen Städten in der alten Bundesrepublik lag der Anteil zwischen 36 und 49 Prozent. Wenn ein deutsches Kind in Frankfurt in einen Kindergarten kommt, gehörte es dort bereits vor vier Jahren einer ethnischen Minderheit an. Das ist die traurige Wahrheit – auch ganz ohne Asylschwemme.

Und auch Politiker kennen diese Wahrheit. So gab Christian Lindner bereits 2011 in einer Email an einen islamkritischen Bürger ganz offen zu: „Es stellt sich ja gar nicht mehr die Frage, ob der Islam (in Zukunft) zu Deutschland gehört. Er ist da und wird in Großstädten teilweise bald die Mehrheit der Bevölkerung unter 45 Jahren stellen. Auf diese Realitäten muss man sich einstellen.“

2020 sind junge deutsche Männer schon Minderheit im eigenen Land

Demnach war es – mit Verlaub – nicht mehr als Schwachsinn, was Hoecker im NDR unter großem Applaus von sich gab. Islamisierung, Überfremdung und Umvolkung sind Realität, die Asylflut hat diese Phänomene nur beschleunigt. Denn während die in Deutschland lebenden Migranten ihre Geburtenrate langsam aber sich der niedrigen Geburtenrate der Autochthonen annähern, ist dies bei Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, wo fünf Kinder völlig normal sind, noch lange nicht der Fall. Die Altersstrukturdaten des BAMF zu den Asylbewerbern 2016 zeigen, wer da zu uns kommt: 71,7 Prozent der Antragsteller sind unter 30 Jahre alt. Die meisten davon sind wiederum zwischen 18 und 30 Jahren alt und in dieser mit Abstand größten Gruppe befinden sich über 70 Prozent Männer.

Schaut man sich isoliert die Gruppe der jungen Männer in Deutschland an, und damit diejenigen, die im Zweifelsfall die Macht auf der Straße besitzen, so erkennt man, wie dramatisch die Lage in Wahrheit ist. 2014 – vor der Asylschwemme – gab es 6,3 Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen. Auf diese kamen 2,2 Millionen Migranten, was einen prozentualen Anteil von rund 25 Prozent ergibt. Und auch bei diesen Zahlen sind die hunderttausenden Asyl-Migranten noch nicht mit eingerechnet, die dazu führen werden, dass um das Jahr 2020 in der genannten Altersgruppe junge deutsche Männer ethnische Minderheit im eigenen Land sein werden. Und da soll noch jemand sagen, es gibt kein Problem.

(Bild: Roger Murmann, flickr, CC BY 2.0)

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21 Kommentare

  1. Für jeden halbwegs vernünftig denkenden Menschen, der seinen bescheidenen Wohlstand retten will, sind Gutmenschen einfach Komiker und das was sie wollen pure Satire.

  2. Wenn man hier relativieren kann, dann sicher am ehesten bei den „Bestandsmigranten“. Im besten Fall machen die gut integrierten unter ihnen den Unterschied aus, sodass – vorausgesetzt, die Asylkatastrophe hat tatsächlich bald ein Ende – selbst ein Migrantenanteil von 40 % zwar Deutschland in seiner Identität vor allem in bestimmten Regionen, also der meisten Großstädte, untergräbt, aber nicht zu unlösbaren Sicherheitsproblemen führt. Die Deutschen werden auf jeden Fall, was den Staatsapparat angeht, die Kontrolle über ihr eigenes Land behalten, gerade weil ja die Integration der Migranten so oft nicht klappt, dass diese überhaupt in Führungspositionen aufsteigen würden. Die relevante Frage ist dann nur noch, ob das Land überhaupt noch unter Kontrolle gehalten werden kann. Entweder gibt es in Deutschland einen von Deutschen kontrollierten Staat oder gar keinen. Zu einem „islamischen Staat“ können wir also, sofern ich nicht irgendwelche Variablen unbeachtet gelassen habe, selbst bei größter Masseneinwanderung aus islamischen Ländern nicht werden.

    • Korrekt. Der mittlere IQ der Türken in Deutschland liegt 21 Punkte unter dem der Deutschen. 21 Punkte! Das ist mehr als eine Standardabweichung. Nur 5 bis 10 Prozent sind hochqualifiziert: der intelligente Chinese oder Inder geht eben lieber in die USA. Özdemir konnte ja auch nicht Gigawatt und Gigabyte auseinanderhalten — der Moslem hat’s mit Bildung und Intelligenz eben nicht so, von Schwarzafrikanern ganz zu schweigen.

      Allerdings wird es sehr wohl ein Sicherhheitsproblem geben, wie schon Thorsten Hinz in seiner Schrift „Zurüstung zum Bürgerkrieg“ darlegte. Manche Städte werden wohl einfach kippen, wer da als Autochthoner durchgeht, kommt lebend nicht mehr raus. Die Aggressivität der Muselmanen ist bekannt, die Häufigkeit des MAOA-2R-Gen bei Arabern auch (Vonderach!).

      Was hilft? Den Geldhahn zudrehen, und die Karnickelei der Invasoren nicht mehr dulden. Wir zahlen denen auch noch Kindergeld! Kindergeld für die ganze Welt — das kann sich nur jemand mit niedriger Intelligenz ausgedacht haben, der die Wirkungen nicht bedacht hat.

      Ich kenne moslemische Familien, die leben seit mehr als zwei Jahrzehnten in Deutschland, sprechen immernoch nur gebrochenes Deutsch, haben bis zu 4 Kinder und leben vom Staat oder arbeiten in unproduktiven Bereichen, die sowieso bald durch die Automatisierung wegfallen werden.

      Da ein Land nur so gut ist wie sein Volk, wird Deutschland bald zu einem Dritte-Welt-Staat. Die Klugen werden auswandern, der Rest geht wegen kontaminiertem Leitungswasser zugrunde — ist ja schließlich niemand mehr da, der den Laden am Laufen hält.

      • Ich glaube, es könnte eine ungeahnte Entwicklung geben, die noch die Islamisierung Deutschlands verhindert oder bremst. Ein Ansatz wäre nämlich, durchaus Armutszuwanderung als Zuwanderung in unsere Sozialsysteme weiterhin zu forcieren – aber eben aus armen nicht-muslimischen Staaten. Dafür hat jüngst das Bundessozialgericht eine wegweisende Entscheidung getroffen (Link: http://www.sueddeutsche.de/politik/einwanderung-am-existenzminimum-1.2808086). Um den Islamisierungseffekt der jüngsten Flüchtlingswelle zu kompensieren, könnten wir – polemisch ausgedrückt – einen Teil der nicht-muslimischen Unterschicht Bulgariens und Rumäniens „abschöpfen“. Das würde zwar den deutschen Wohlstand weiter drücken, aber „auf der Straße“ einen Vorteil gegenüber potenziellen radikalen Muslimen bringen, da diese EU-Zuwanderer ein finanzielles Interesse am Erhalt des deutschen Staates haben.

  3. Merkel sagte mal in einer TV Sendung das ja schon 50% der Kinder Migrationshintergrund haben(übersetzt Wanderungshintergrund).

    Ausserdem wird vergessen das bei den 1,42 Geburten Millionen Eingebürgerter sind.
    Deutsche bekommen wohl eher 1 Kind im Durschnitt.Das heisst mit jeder Generation werden die Deutschen(wenns ans sterben geht)ujm 50% weniger.

    Bei den 1,82 Geburten pro Frau bei Ausländenr in Deutschland sind aber auch viele Polen etc. dabei die meist auch nur noch 1 Kind bekommen.
    Moslems verdoppeln sich im Durschnitt Weltweit alle 20 Jahre.
    Das heisst also mindestns 10 Millionen in 20 Jahren,20 Mil. in 40 Jahren,40 Mil. in 60 Jahren.

    Und hier eine gelöschte CDU Seite:
    http://archive.is/IEVto

    Eintracht in Vielfalt!

    Ab 2035 beginnt ein neues Zeitalter in Deutschland
    30. Januar 2012

    Wie wird man Bayer? Man erbt in der dritten Generation in Bayern. Wer also in München geboren ist, aber von Eltern abstammt, die z.B. von Berlin nach Bayern kamen, der ist „ein in München geborener Preuße“. Wie bitte? Genau. Er sollte zum Oktoberfest besser auf eine bayerische Tracht verzichten und Lederhosen denen überlassen, die schon seit Generationen in Bayern wohnen.

    Wie ist das eigentlich mit denen, die in München geboren wurden, deren Eltern aber aus der Türkei zugewandert sind? Nach der Preußen-Bezeichnung für unseren in München geborenen würde man ihn dann weiterhin einen Türken nennen, obwohl er ja in Bayern geboren wurde. Aber er ist doch ein Deutscher! Das ist doch Blödsinn!

    Wir Deutschen sind manchmal zu erfindungsreich, und so haben wir auch schon eine Bezeichnung dafür gefunden: Die Bio-Deutschen und die Pass-Deutschen. Wer das für eine angemessene Beschreibung hält, den möchte ich daran erinnern, dass diese Unterscheidung von den rechten Anti-Demokraten kommt. Bei denen gibt es auch solche, die versucht haben, Passdeutsche durch Terror und Mord aus Deutschland zu vertreiben. Siehe den selbsternannten Nazi Untergrund.

    Leider machen wir Unterschiede zwischen Deutschen und Deutschen – wieder einmal. Wenn schon sprachliche Differenzierung, wie wäre es mit Herkunfts- und Zukunftsdeutschen? Herkunftsdeutsche, das sind wir, die über ihre Familienherkunft von Eltern abstammen, die auch deutsch sind/waren.

    Zukunftsdeutsche, das sind unsere Neuzugänge, die sich für Deutsch-land entschieden haben, und für die unser gemeinsames Land kulturell ihre zweite Heimat ist. Warum Zukunftsdeutsche? Weil sie zu unserer Zukunft gehören. Und weil sie in der Zukunft die Mehrheit in Deutschland darstellen werden. Ja, das ist richtig geschrieben.

    Nach gegenwärtigen Berechnungen werden Menschen mit Migrations-hintergrund schon im Jahr 2035 die Mehrheit in unserer Bevölkerung darstellen. Das ist weniger als eine Generation! Das liegt uns genauso nahe, wie die friedliche 1989er Revolution von heute, also 2012 entfernt ist.

    Ab 2035 beginnt ein neues Zeitalter! Es wird ein Zeitalter sein, in dem wir Herkunftsdeutschen in unserem Land die Minderheit darstellen werden. Wie werden wird dann behandelt sein wollen? Freundlich, höflich und dazugehörig zu den Zukunftsdeutschen? Oder werden wir uns damit zufriedengeben, als geschützte Minderheit zumindest geduldet werden? Ist es okay, wenn wir dann so behandelt werden, wie wir die Zukunftsdeutschen heute noch oft behandeln?

    Ich schlage vor, dass wir uns genau anschauen, wie diskriminierend wir heute noch mit den Zukunftsdeutschen umgehen. Genauso werden sie mit uns dann umgehen.

    Mein Gefühl ist, dass es für Zukunftsdeutsche gegenwärtig noch fast unmöglich ist, „einer von uns zu werden“. Ich traf mich im Freiberger Raum vor einigen Monaten mit einer Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Thema. Dazu gehört unter anderem die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Bei mittlerweile schon 4,5 Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürgern muslimischen Glaubens liegt die Frage auf der Hand.

    Die Antwort war mehrheitlich ausgrenzend: Muslime gehören nicht zu uns in Deutschland, auch wenn sie einen deutschen Pass haben sollten, sich voll in unsere Gesellschaft integriert haben, gute Bildung vorweisen können und all das erfüllt haben, was selbst die konservativsten unter uns verlangen. Ihre Religion sei nicht vereinbar mit der christlichen Tradition. Komisch nur, dass die Teilnehmer kein Problem mit den Säkularen haben, die auch nicht vereinbar mit der christlichen Tradition sind.

    Ebenso ausgegrenzt bleiben auch diejenigen Zukunftsdeutschen, die einfach nur anders aussehen als wir. Nehmen wir den Sänger Roberto Blanco („Ein bisschen Spaß muss sein“). Er ist in den Medien so beliebt, dass er es zu schaffen scheint, bei allen Sylvesterparties gleichzeitig im Fernsehen aufzutreten. Auch beim Semperopernball in Dresden ist er natürlich dabei. Ist er als Zukunftsdeutscher einer von uns, mit seiner afrikanischen Abstammung? Stellen Sie sich doch einfach die Frage.

    Wir Herkunftsdeutsche tun gut daran, darüber nachdenken, wie jeder Zukunftsdeutscher möglichst schnell einer von uns werden kann. Wer eine konstruktive Idee hat, der/sie ist eingeladen, am 5. Februar zur Matinee nach Dresden ins Hygienemuseum zu kommen. Dort werde einige Kollegen und ich mit den Besuchern gemeinsam über diese Frage nachdenken. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.

    • Julian-Alexander von Dühring 7. April 2016 um 21:34 Antworten

      Ein Kanickel wurde in einem Pferdestall geboren und behauptet deshalb, es sei ein Pferd.

      Der Staat der „Zukunftsdeutschen“, den Sie beschreiben, sollte auf den Namen Deutschland ehrlicherweise verzichten.

  4. Hoeckers Argumente waren dumm, mit der Aussage , was können denn so wenige Prozent für ein Problem sein und verändern, liegt er falsch. Warum hat ihn niemand an den Zuzug eines kleinen Mannes aus Österreich, der es da nur zum kleinen Gefreiten gebracht hat, erinnert? Der hat ganz Deutschland verändert!

  5. ZU DEN „GEBURTEN PRO FRAU“:

    2001 betrug die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau in Österreich:

    Muslime 2,34
    Katholiken 1,32
    Protestanten 1,21
    ohne Bekenntnis 0,86

    Quelle: http://www.andreas-unterberger.at/m/2016/03/was-wirklich-gegen-den-europaunvertrglichen-islam-getan-werden-msste/#sthash.CVl1zEsa.dpuf

    Es steht also viel viel schlimmer um unsere Länder (ich denke, man kann bis zum Beweis des Gegenteils besser mit den österreichischen Zahlen rechnen…), als im Artikel oben gesagt wird.

    • Für mich steht da:

      Menschen 2,34
      Menschen 1,32
      Menschen 1,21
      Menschen 0,86

      Und irgendwas über Sekten. Der wichtigste Schritt in eine bessere Welt ist erstmal diese behinderten (und behindernden) Religionen zu vergessen. Jeder für sich und in der Stigmatisierung! Völkerwanderungen gab es. gibt es und wird es immer geben. Schuld daran sind Kriege und Leid aus machtpolitischen und religiösen Motiven. Und wenn wir diese Menschen hier mit Fackeln und Mistgabeln willkommen heißen, wird sich nie etwas ändern!

  6. Das war wirklich eine Milchmädchenrechnung vom Hoecker. Trotzdem halte ich ihn für sehr intelligent, wenn ich u.a. an seine Beiträge bei „Genial daneben“ denke oder die Tatsache, dass er Mitglied bei GWUP ist. Der Artikel ist aber auch nicht viel fundierter als die Aussagen von Hoecker. Hier wird so getan, als ob die 13,2 Mio Einwohner bzw. die 2,2 Mio jungen Männer *mit Migrationshintergrund* unsere Demokratie gefährden würden. Das lässt sich aber mit einigen Fakten widerlegen: 1) 13,2 Mio Menschen mit Migrationshintergrund. Das beinhaltet auch Personen, die hier geboren und aufgewachsen sind und/oder bei denen auch nur *ein* Elternteil Ausländer ist („Bestandsmigranten“). Rechnet man die 1Mio Flüchtlinge aus dem letzten Jahr mit rein, kommt man auf 9 Mio „Ausländer“. [1] und [2]. Darüber hinaus beinhaltet diese Zahl auch europäische Migranten, also Leute, die eine ähnliche Kultur wie wir pflegen. Der Anteil der EU-Ausländer an allen Ausländern beträgt rund 40 – 50% [3] Mit anderen Worten: Ein großer Teil dieser 13,2 Mio ist bereits integriert – bzw. sehen sie sich selbst als Deutsche, obwohl sie per Definition zum Personenkreis mit Migrationshintergrund gezählt werden. 2) Beim Rest gehe ich auch nicht davon aus, dass die Mehrheit – geschweige denn *alle* – migrationsresistent sein soll. Immerhin hält sich die weit überwiegende Mehrheit an die Gesetze hier [4] 3) Warum fokussiert sich der Autor nur auf die jungen Männer? Soll das unterschwellig andeuten, dass ein gewaltsamer Machtkampf auf den Straßen stattfinden wird? Damit unterstellt er sowohl den Deutschen als auch den Ausländern, dass der Großteil gewalttätig sei. 4) Es gibt also 2,2 Mio junge Männer mit Migrationshintergrund (man beachte wieder Nr. 1). Wie kommt der Autor darauf, dass sich diese Zahl innerhalb von 4 (!) Jahren verdreifachen soll? Eine Erklärung bleibt er schuldig. 5) „Seriöse Schätzungen gehen von vier bis fünf weiteren Personen aus, die von diesen Asylbewerbern früher oder später über den Familiennachzug nach Deutschland geholt werden.“ Schätzungen also. Das Auswärtige Amt hingegen hat Erfahrungswerte – und da liegt dieser Multiplikator dramatisch unter dem Faktor 4. [5] Zumal der Familiennachzug vor einiger Zeit erschwert wurde. [1] https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Glossar/Migrationshintergrund.html?view=getColorboxEntry [2] https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/MigrationIntegration.html#Tabellen [3] https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/MigrationIntegration/AuslaendBevoelkerung2010200157004.pdf?__blob=publicationFile#14 [4] http://www.n-tv.de/politik/BKA-registriert-mehr-Straftaten-article17018236.html [5] https://www.youtube.com/watch?v=4PB5dUaL_AA&feature=youtu.be#t=64m20s

  7. Wenn Dummheit klein macht.
    Jetzt verstehe ich auch wieso dieser „Clown“ so winzig ist und beim Autofahren ein Furzkissen unterm Hintern braucht damit der Wicht über’s Lenkrad schauen kann!

  8. Das die Deutschen eine Minderheit im eigenen Land werden, ist statistisch belegt und z.B. von Sarrazin im Buch „Deutschland schafft sich ab“ der Öffentlichkeit bekannt gemacht worden.

    Sehr schlimm und sehr teuer für die Deutschen werden jedoch die Auswirkungen der Zuwanderung, die ja hauptsächlich aus Bildungsfernen, Minderqualifizierten Muslimen besteht!

    Das, was in Köln den über 1000 Mädchen und Frauen passiert ist, war nur ein kleiner Vorgeschmack…

    Im Buch „Albtraum Zuwanderung“ von Dr. Ulfkotte ist das Alles schon vorrausgesagt worden… Und es wird noch viel Schlimmer!

    Auch der Oxford Ökonom, Prof. Paul Collier hat sich in seinem Buch „Exodus: warum wir Einwanderung neu regeln müssen“ des Themas angenommen.
    Von Prof. Collier gibt es auch einen guter Artikel in der Welt, mit Titel: Merkel Schuld an Flüchtligskrise. Seine Aussagen, unter Anderem: Deutschland hat Tote auf dem Gewissen…

    • @Daniel:
      Wo ist das denn belegt? Das trifft doch nur zu, wenn sich die Migranten nicht integrieren. Dass wir ein Integrationsproblem haben, steht außer Frage: Aber warum nicht lieber die Ursachen bekämpfen, also die Integrationspolitik verbessern?

      Und wer ist dafür verantwortlich, dass die Leute (bildungs-)arm sind? Die Industrienationen, insbesondere die USA. Und (Bildungs-)Arme wenden sich verstärkt der Religion zu. Die Religion wiederum liefert ihnen eine Antwort auf die Frage „Warum beuten uns die Industrienationen so schamlos aus?“
      Auch hier gilt: Nicht die Symptome (Migration) sondern die Ursachen bekämpfen, d.h. keine Ausbeutung, keine Plünderung der natürlichen Ressourcen, keine Waffenlieferungen, kein ungezügelter Kapitalismus. Dann haben die Menschen dort a) weniger Gründe hierher zu kommen und b) wenn welche kommen, sind sie bei einer verbesserten Bildung auch integrationswilliger.

      Es ist immer wieder haarsträubend zu lesen, auf welch pseudowissenschaftliche Studien sich Homöopathen, Impfgegner und neuerdings Pegidianer verlassen. So ziemlich jede Behauptung kann mit einer „Studie“ belegt werden. Jedoch muss man berücksichtigen, ob diese Studie methodisch sauber durchgeführt wurde, sie also bestimmten Qualitätsstandards wissenschaftlichen Arbeitens genügt. Sie haben das Sarrazin -Buch genannt: Schauen Sie sich doch nur einmal die zahlreichen Rezensionen von Wissenschaftlern aus allen möglichen Wissenschaftsgebieten an, welche Sarrazin eine mangelhafte Methodik in seiner Argumentation und das aus-dem-Zusammenhang-Reißen von wissenschaftlichen Befunden vorwerfen.

    • @ Daniel

      bei so vielen Rechtschreibfehlern und deiner Schwäche für “dass“ und “das“ Nutzung gehörst du bestimmt zur geistigen Elite dieses Landes

  9. Bildung ist immer noch das beste Mittel gegen Rassismus, Faschismus und Dummheit

    solche Annahmen von wegen AUSSTERBEN DER DEUTSCHEN gab es schon Anfang des 20.Jahrhunderts in reaktionären neurechten Kreisen

    Und dumm ist es, jeden der gegen AfD, RASSISTEN und FASCHISTEN ist, als Gutmenschen zu bezeichnen

    ich bin konservativ, gut gebildet und Christ und habe nichts gegen Muslime oder migranten. Mit so schreckensszenarien erreicht ihr nur dumme und naive, die glauben, die Deutschen würden tatsächlich aussterben

    und noch etwas Kleinstaaterei usw. ????

    Hattet ihr Geschichte ?

    Dann wisst ihr auch, dass es sowas wie DIE DEUTSCHEN nicht gibt ebenso wenig wie DIE ÖSTERREICHER usw.

    es gibt nur wenige seperate Gruppen und Ethnien die über Jahrhunderte seperat unter sich waren

    Die deutschen Menschen waren es nie

    Deswegen begrüsse ich MIGRATION

  10. Solange Rassisten hierzulande und das sind nun mal Deutsche das Zepter in der Hand haben, wird es weiterhin so sein, dass Migranten benachteiligt werden

    das ist so bescheuert zu glauben, alle Migranten würden sich nicht anpassen und aus eigenem Volonte in ghettos ziehen.
    Ja klar

    schaut euch mal studien an. Migranten und Menschen, die nicht nach Hans oder Anja aussehen, müssen sich bei gleicher Eignung vermehrt bewerben und selbst dann haben sie keine Chance
    in den personalabteilungen sitzen ignorante Menschen

  11. „Laut Statistischem Bundesamt hatte 2014 jeder fünfte Mensch in Deutschland einen Migrationshintergrund – das sind etwa 16 Millionen. “

    Laut Statistischem Bundesamt 2015 ( http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2015.html?nn=1362956 )
    gibt es nun sogar 17 Millionen mit Migrationshintergrund.
    Davon haben aber 11.8 Millionen einen Europäischen Migrationshintergrund
    631 Tausend einen Afrikanischen,
    379 Tausend einen Amerikanischen
    1 Millionen einen Asiatischen (ohne Mittlere Osten)
    1.4 Millionen aus dem mittleren Osten

    Gehen wir davon aus, dass sich nur Menschen aus Afrika und dem Mittleren Osten nicht integrieren können, bleiben somit nur noch ca. 2 Millionen übrig.

  12. Wirklich ein schrecklich geschriebener Artikel, der wieder mal eins schürt: Angst.

    Die Angst der Deutschen vor dem Aussterben. Es ist fast so unendlich wie das Universum und die Dummheit der Menschen. Früher war es die Verjudung, dann die Überfremdung, Slawisierung und jetzt unsere geliebte Islamisierung. Die Amis hatten auch damals Angst vor dem Katholizismus, weil die ja sooo viele Kinder bekommen würden etc.
    Euch sollte immer noch klar sein, dass die Muslime keine homogene Gruppe sind, aber das wird natürlich bewusst vergessen.
    Der Artikel ist unseriös, schlecht recherchiert und sehr oberflächlich.
    Jetzt zu meiner Frage: wie definiert man einen Deutschen überhaupt? Muss er Hans heißen, Christ sein und „biodeutsches“ Blut haben?
    Moment, da waren doch in der Vergangenheit so viele Ereignisse. Wie nannten die sich nochmal? Völkerwanderung? Das würde ja bedeuten, dass die Germanen schon lange „überfremdet“ wurden..

  13. ,,Seriöse Schätzungen gehen von vier bis fünf weiteren Personen aus, die von diesen Asylbewerbern früher oder später über den Familiennachzug nach Deutschland geholt werden.“

    „Seriös“

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