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Arbeitslose Flüchtlinge

Der INSM-Integrationsmonitor vermittelt einen aktuellen Einblick, wie sich anerkannte Flüchtlinge in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt durchschlagen.

Die Zahlen bestätigen die allermeisten Befürchtungen: Die wenigsten Flüchtlinge finden schnell eine Arbeit und wenn, dann handelt es sich etwa zur Hälfte um Helfertätigkeiten. Die Arbeitslosenquote der Flüchtlinge aus den vier wichtigsten Herkunftsländern liegt derzeit bei 65,7 Prozent (deutscher Durchschnitt: 8,4 %). Daran wird sich so schnell auch nichts ändern, weil über 80 Prozent der arbeitslosen Flüchtlinge über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Nur die allerwenigsten Unternehmen (gerade die mit wenigen Mitarbeitern) können sich deshalb vorstellen, Flüchtlinge einzustellen – und wenn, dann als Praktikanten.

Im INSM-Integrationsmonitor, der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wurde, wird davon ausgegangen, daß es 15 Jahre dauern wird, bis die Flüchtlinge gegenüber den Deutschen bedeutend aufgeholt haben.

Hier geht es zur kompletten Auswertung als PDF.

(Bild: Jobcenter Dortmund, Metropolico.org, flickr, CC BY-SA 2.0)

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Autor: Felix Menzel

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare

  1. Sarrazin hat ja bereits darauf hingewiesen, daß die Ausländer, die 2015 zu uns strömten und immernoch strömen, aus einem ähnlichen Kulturkreis kommen wie die bereits seit Jahrzehnten hier lebenden Ausländer, nämlich aus einem moslemischen.

    Schlimmer noch: die meisten Moslems, die bei uns in Deutschland leben, kommen aus der Türkei. Der mittlere IQ der Turkei lag lange bei 90, Lynn hat ihn in seiner zweiten Auflage der „Race Differences in Intelligence“ auf 87,5 korrigiert. Insgesamt liegen die MENA-Länder bei 83/84, Syrien liegt bei 83, Saudi Arabien bei 80.

    Es ist also unrealistisch, hier die „Dichter von morgen“ zu erwarten (Walser). Auch die Ingenieure oder Naturwissenschaftler von morgen sind es sicherlich nicht.

    Es ist auch klar, daß diese angeblichen „Flüchtlinge“ wie Einwanderer behandelt werden, sonst spräche man nicht von 15 Jahren: andererseits wären sie ja nur begrenzte Zeit hier (wie zur Zeit des Kosov0-Krieges — die mußten ja auch wieder zurück).

    Alles in allem werden sie, aufgrund der im Schnitt geringen Begabung, genauso eine Unterschicht bilden wie die Moslems, die bereits hier leben.

  2. Die werden auch in 15 Jahren nicht integriert sein. Mein Bekanntenkreis und ich erwarten erst einmal eine apokalyptische neue Invasion aus Afrika. Alles wird den Bach runter gehen. Integration ist dann kein Thema mehr, sondern der taeglich / stuendliche Kampf gegen Kriminalitaet.

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