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Asylwelle und Terror: Das Versagen der Sicherheitsbehörden

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Bereits seit Monaten ist es nur noch als absurd zu bezeichnen: Während in einem Asylbewerberheim nach dem anderen IS-Unterstützer, Kämpfer und Sympathisanten festgenommen werden, Flüchtlingshelfer von IS-Videos auf den Handys ihrer Schützlinge berichten und der Islamische Staat selbst ankündigt, in den Asylbewerbertrecks Terroristen nach Europa zu schleusen, gab es von Seiten deutscher Behörden immer nur eine Stellungnahme zu diesem Thema: Es gibt keine Hinweise auf Terroristen unter den Flüchtlingen. Robin Classen über das Versagen der Geheimdienste.

Diese absurde Aussage wurde sogar aufrechterhalten, nachdem die ersten IS-Terroristen in deutschen Gefängnissen saßen. Heute ist längst klar: Der Drahtzieher der Pariser und Brüsseler Anschläge Salah Abdeslam besuchte noch vor den Anschlägen eine Flüchtlingsunterkunft in Ulm, in der danach drei Männer fehlten und mindestens drei der Brüssel-Attentäter haben die Balkanroute als Schein-Flüchtlinge bereist, um nach Brüssel zu kommen. Demnach tragen diejenigen Politiker, die sich in Europa gegen Grenzkontrollen aussprechen und die Asylwelle einfach geschehen lassen, die politische Verantwortung dafür, dass die Attentate von Brüssel überhaupt erst möglich wurden.

Maaßen ist rücktrittsreif

Unter diesem Druck gesteht nun Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass er den IS falsch eingeschätzt habe. Er hätte nicht erwartet, dass der IS Terroristen als Flüchtlinge einreisen lassen würde. Allein diese Aussage – nach einer dementsprechenden Ankündigung des IS bereits vor Monaten – sollte eigentlich den sofortigen Rücktritt von Maaßen zur Folge haben.

Hauptproblem sei, so entlarvt Maaßen die desaströse Asylpolitik der Merkel-Regierung weiter, dass 70 Prozent der Asylbewerber, die nach Deutschland kommen, gar keine gültigen Papiere hätten und ausschließlich auf Grund ihrer eigenen Angaben registriert werden. Die Sicherheitslage in Deutschland sei „sehr ernst“, konkrete Anschlagspläne will Maaßen aber immer noch nicht kennen.

1.100 Beinahe-Terroristen in Deutschland

Das „islamistisch-terroristische Potential“ liege in Deutschland bei 1.100 Personen, Salafisten gäbe es 8.650. 76 gewaltbereite Islamisten würden derzeit per Haftbefehl gesucht und seien untergetaucht. Dass die Dunkelziffer angesichts dieser Zahlen enorm sein dürfte, ist keine gewagte Vermutung. Auf Youtube existieren Videos von Pierre Vogel, der in deutschen Großstädten von Muslimen wie ein Superstar gefeiert wird. Sogar Linienbusfahrer halten am Straßenrand, um ihr Idol zu beglückwünschen.

Letztlich ist es in Deutschland nicht anders als in Belgien: Die Sicherheitsbehörden hoffen einfach, dass kein Anschlag geschieht, denn sie wissen, dass sie derzeit nicht in der Lage wären, einen solchen zu verhindern. Angesichts rund einer Million Muslime, die allein 2015 in Deutschland angekommen sind, ist die Lage völlig außer Kontrolle. Zudem besteht immer die Gefahr, dass sich Einzelpersonen durch das Internet radikalisieren und ohne Gruppen-Bezug kleinere Attentate begehen.

Millionäre verlassen Frankreich

Die Terrorgruppe um Abdeslam bewies schon mit ihrem nach aktuellem Kenntnisstand eilig zusammengeschusterten Terroranschlag in Brüssel, dass sie ohne längere Vorbereitung in der Lage war, überall zuzuschlagen. Ursprünglich, so wurde jetzt bekannt, sollte ein weiteres Mal Paris angegriffen werden. Den Attentätern war wohl klar, dass ein weiterer Anschlag in Paris die Stadt völlig ins Chaos stürzen und den Bürgern jegliches Sicherheitsgefühl rauben würde.

Frankreich verlor derweil allein 2015 10.000 Millionäre, die vornehmlich auf Grund der Islamisierung dem Land den Rücken gekehrt haben sollen. Dies entspricht drei Prozent der gesamten französischen Millionäre. Allein aus Paris zogen 3.000 Millionäre weg, was sogar sechs Prozent der gesamten Pariser Millionärsgesellschaft entspricht. Mittelfristig ist es nicht unwahrscheinlich, dass diejenigen, die es sich leisten können, Europa verlassen und vor allem das eingewanderte Lumpenproletariat einen Kontinent prägt, der einst für seine großen Geister und seine feinsinnige Kultur in der Welt bekannt war.

Bild: Pixabay

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