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Boris Palmer: Toleranz für Andersdenkende

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4 Kommentare

  1. Diese Toleranz gegenüber der AFD und Heimatbezogenen Menschen ist für viele schwierig.

    Denn spätestens wenn man in die Schule kommt, lernt man das das Nazionalistische sogar dazu führen kann, dass Leute geziehlt umgebracht wurden.
    Davon (Nazi-Greueltaten) distanziert man sich ja zurecht.

    Aber dass es auch eine Definition von „Sich-Illegal-Aufhaltenden“ Menschen geben kann, und man diese ausweisen kann…
    dass erinnert viele an die Nazi-Greueltaten.

    Auf der einen Seite kann ichs ja auch nachvollziehen. Das Bewusstsein, dass es sich hier um unterschiedliche Gegebenheiten handelt, muss erst mal erkannt werden.
    Eine friedliche Rückführung und Ausweisung, die mit dem Grundgesetzt und der Verfassung vereinbar ist, ist ok. Das ist nicht eine Greueltat, und die Würde des Menschen kann auch bei einer Rückführung gewahrt bleiben.

    Natürlich wäre es viel würdiger, Leute ohne Chance auf Bleibe in Deutschland, gar nicht erst reingelassen zu haben…
    So macht die „offene Toleranz“ in der Vergangenheit, erhebliche Probleme, wenn die Mehrheit der Bürger eine strengere Kontrolle und Durchführung des Rechts fordert, weil man dann Leute wieder ausweisen muss, die man bei strengerer Auffassung seiner Gesetzte gar nicht reingelassen hätte.

    Und bei solch Ausweisungen, gibt es auf der Kehrseite auch die Gefahr der Übertreibung, hinsichtlich der Wünsche mancher Bürger. Denn manche extreme Bürger wollen wohl quasi eine Reinigung.
    Aber die müssen erst mal verstehen, dass es Menschen Türkischer und Arabischer Abstammung gibt, die einen Deutschen Pass haben.
    Nur weil jemand anders aussieht, ist nicht ein Grund jemanden abzuschieben!

    Und so wackelt das Konstrukt… mit extremen Meinungen auf der Seite, und auf der anderen.
    Beide diese extremen Meinungen („Alle aufnehmen, alle dürfen bleiben“ VS „alle die mir nicht passen oder komisch aussehen müssen raus“) sind schlecht, und führen nicht zu Lösungen.

    • Die Tatsache das Deutschland nie ganz „rein“ sein wird (im Sinne: NUR Deutsche mit Deutschen wurzeln), ist eine wichtige und muss umbedignt akzeptiert werden.
      Denn sonst würde man wirklich Gefahr laufen, Leute rauszuwerfen die eigentlich hier verwurzelt sind (nehme ich als Beispiel mal … einen Italienier der seit 50 Jahren hier lebt).

      Aber wichtig: die Tatsache dass in einem Land NICHT nur „Ur-Eigene“ leben ist, ist nicht nur in Deutschland sondern überall.
      In Londen leben Leute von überall. In Paris leben Leute von überall. In Wien leben Leute von überall. In Mailand leben Leute von überall. In Sao Paulo leben Leute von überall.
      Die Vergangenheit ist so, und gehört zu unserer Geschichte. Nur für die Zukunft, kann man entscheiden, wen man nicht aufnimmt. Wenn jemand schon Deutscher ist (auch wenn er aus der Türkei kam), dann kann man den nicht einfach rauswerfen.

      Und bei der Frage wen man in Deutschland aufnimmt, muss man disktiminierend sein. Uuuuuu…. „diskriminierend“. Die Gesellschaft ist schon komplett negativ geprägt, wenn sie diesen Begriff hört. Naja, ein bessere Begriff ist ’selektiv‘.
      Aber es ist wichtig. Den Menschen aus dem direkten Nachbarland (mit dem man auch Handel betreibt), würde ich bevorzugen bei Aufnahme. Und Europäer würde ich stark gegenüber dem mittleren Osten bevorzugen. Und vom mitterlen Osten würde ich Christen bevorzugen. usw.
      So ergibt sich eine Reihung. Menschen in Not (wirkliche Asylanten) würde ich auch Reihen. Das hört sich anfangs zugegeben ziemlich fragwürdig an. „Ach der eine Asylant ist mehr Wert als der andere, oder was?“
      Nun, es basiert einfach darauf, dass man nicht alle aufnehmen kann. Wenn ich Leuten Schutz biete, dann kann man tatsächlich selektiv sein: Entweder: wer zuerst kommt, darf zuerst rein. Oder: wen ich bevorzuge, darf preferiert rein. usw.

      Diese „Diskrimination“ schützt die Bürger im eigenen Land. Es ist die Aufgabe vom Staat, stark und selektiv zu sein („disktiminierend“ bei der Auswahl von Asylsuchenden und Zuwanderern), damit die Menschen in Deutschland jedem mit Respekt entgegnen können.
      Lieber Diskriminierung bei der Auswahl von wer rein darf, als Leute hier zu haben die stark diskriminiert (benachteiligt) werden, weil niemand sie hier haben will, aber der Staat zu schwach war um es durchzusetzen.

      • „Wenn jemand schon Deutscher ist (auch wenn er aus der Türkei kam), dann kann man den nicht einfach rauswerfen“

        Ergibt keinen Sinn, es sei denn, es handelt sich um jemanden wie Hans Hermann Hoppe, der in Istanbul lebt und ethnisch Deutscher ist. Niemand käme als ethnischer Europäer auf die Idee, nach Ghana zu gehen und zu sagen, man sei jetzt Schwarzafrikaner. Er würde sich der Lächerlichkeit preisgeben.

        Leute, versteht doch endlich, daß dieses Verramschen von ethnischen Identitäten nur dazu dienen soll, die Nationalstaaten zu zerstören — und daß von den Millionen Afrikanern und Moslems sicherlich kaum jemand dabei ist, der unserer Kultur wegen einwanderte, schon eher wegen des Wohlstands.

        Natürlich kann man Menschen Geld zahlen, damit diese das Land verlassen. Das nennt man „buy out programs“ oder einfach Remigration. Die Einwadnerung von außerhalb Europas nach Europa ist noch nicht alt, etwa 5 Jahrzehnte, wie Sarrazin korrekt schreibt.

        Sir Francis Galton hat den Griechen einen mittleren IQ von umgerechnet 120 gegeben, heute liegt er bei 92. Wie das kam? Durch Kriege, die die Griechen führten, durch Einbürgerung von Sklaven — und, ja, durch massenhafte Einwanderung von Türken seit ca. 1300/1400, mit denen man sich auch vermischt hat. Dies trifft auch auf andere Südeuropäer zu, z. B. die Südspanier, die sich mit Nordafrikanern vermischten, und heute mittlere IQs um die 90/92 aufweisen.

        Man muß sich entscheiden: möchte man ein „buntes“ Land, das mit einem Abfall der Intelligenz und damit Wirtschaftsleistung einhergeht, oder möchte man die noch recht hohe wirtschaftliche Leistung beibehalten — dann muß man für einen Einwanderungsstop von außereuropäischen Menschen und einer Remigration stehen, sowie eine positive Familien-/Geburtenpolitik betreiben, wie es die DDR z. B. tat. Dort hatten Studenten mehr Kinder als ihre Pendants im Westen. Weil man intern wusste, daß Intelligenz vor allem erblich bedingt ist.

        Vox Day hat die Bedeutung von Trumps Sieg verstanden: Poltiik ist heute identitär oder sie ist unbedeutend:

        http://voxday.blogspot.de/2016/11/the-reality-of-identity.html

        • Naja.

          Wenn man jemand die Deutsche Staatsbürgerschaft entziehen will, der sein Leben normal lebt (sich nichts zuschulden kommen lässst), dann ist das falsch.
          Es ist vollkommen egal ob der Deutsche Staatsbürger zufällig mal aus der Türkei kam. Ich sage nicht dass ich immer die ehemalige Vergabe der Staatsbürgerschaft an so jemanden billige; aber man kann Deutschland nicht nach Rasse reinigen. Ich meine: geht’s noch!!?

          „Man muß sich entscheiden: möchte man ein „buntes“ Land.“
          -> Man kann in erster Linie stoppen fremde Menschen aufnehmen, ausser jemanden wurde Asyl genehmigt. Man kann Leute ausweisen die sich illegal aufhalten. Nicht aber Deutsche Staatsbürger, die sich nichts zu verschulden kommen lassen.

          „…ein „buntes“ Land, das mit einem Abfall der Intelligenz…“
          -> Wie so viele Leute, überbewerten Sie Intelligenz. Man kann ein guter Bürger, Nachbar, Ehemann, Patriot und Freund sein, und Parkett-Böden und Fließen legen.
          Man braucht nicht die vermeintlich ‚verdammt hohe Intelligenz‘, um ein tüchtiger Bürger zu sein!

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