Artikelformat

Frank-Jürgen Weise: Flüchtlinge sorgen für „lebendige Gesellschaft“

2 Kommentare

weise

Frank -Jürgen Weise gehört als Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu den wichtigsten Entscheidern in der Asylkrise. Nach seinen jüngsten Äußerungen müßte er eigentlichen aufgrund von Inkompetenz und Dummheit zurücktreten. Oder war er bei dem Interview einfach nur betrunken? Obwohl noch immer gut 10.000 Menschen jeden Tag nach Deutschland strömen, denkt Weise immer noch, daß dieses Jahr nur 800.000 Asylbewerber kommen. Von denen würden jedoch angeblich nur 40 Prozent bleiben. Bei den tatsächlichen Flüchtlingen schätzt Weise, daß seine Behörde für 70 Prozent von ihnen eine Arbeit finden kann. Auch das sehen alle anderen Experten weniger optimistisch und alle bisherigen Erfahrungen widersprechen dieser Zuversicht.

Verwandte Themen

Ordentlich Kohle abkassieren für Rückkehr in die Heimat? Die neue Leiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, hat der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Exklusiv-Interview gegeben über zukünftige Strategien der Rückkehr von A...
Frank-Jürgen Weise: Integration schwerer als gedacht Hier geht es zu der kompletten Äußerung aus dem Oktober 2015. Hier zur Quelle der Äußerung vom 27. August 2016.
Warum manche illegale Einwanderer mindestens drei Jahre von uns durchgefüttert werden Seit Ewigkeiten heißt es, Asylverfahren werden nun endlich beschleunigt und seit Frank-Jürgen Weise das Ruder des BAMF übernommen hat, wiederholt er gebetsmühlenartig, es gebe erste Erfolge. Doch trot...

2 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Dafür werden im Zuge der heute veröffentlichten ‚positiven Arbeitslosenentwicklungen..isbd bei den unter 25 Jährigen‘ … (Zahlen, bei denen nun derweil wirklich jeder wissen müsste, dass hier die HartzIV-Bezieher, Aufstocker, Langzeitkranke usw. überhaupt nicht erfasst sind) ‚ ‚ wie heute Morgen sogar in WDR- Nachrichten die ‚ P r o b l e m g r u p p e der Ü50 Jährigen‘ als ‚unveränderte Situation‘ genannt wird. Nur noch unfassbar! Hier wird nicht einmal ggf. eingeschränkt, dass es sich z B evtl. um nicht gut Ausgebildete, Weitergebildete o.ä. handeln könnte.. NEIN.:
    Die Ü50-Jährigen sind also per se ‚Problemgruppen‘ für den Arbeitsmarkt, obwohl diese verdienten, gut ausgebildeten (auch international & fremdsprachlich erfahrenen) Fach- und Führungskräfte, Akademiker usw. seit Jahren bei uns auf der Strasse sitzen und ums Überleben kämpfen, sei es in prekären Jobs, Projekten, Interimstätigkeiten – oder oft notgedrungen völlig berufsfern. Aber a) dann bis 67 + arbeiten sollen und b) Fach- und Führungskräfte angeblich seit Jahren gesucht würden- vor allem billigst.. ( Abgesehen davon, dass es – wie es früher und sinnvoll stattfand – die Jüngeren auch von den Älteren u deren jahrzehntelangen Erfahrungen lernen und profitieren könnten, wie auch umgekehrt, für die Älteren neue Impule durch die Jüngeren entstehen könnten. An dieser Stelle sei auch erinnert an die sehr realistische NDR -Reportage ‚Der Arbeitsmarktreport – das Märchen vom Fachkräftemangel | ARD Reportage vom 21.07.2014 ‚..
    Aber ’natürlich‘, Herr Weise u seine Behörde ( die jahrelang nichts, aber auch gar nichts für die Ü50-jährigen Fach- und Führungskräfte getan haben) findet für ca 70% der neu angekommenen Menschen und meist aus einem völlig anderen Kulturkreis – und so gut wie ohne ohne deutsche oder andere europäische Fremdsprachen- Arbeit. Das ist nicht nur diskriminierend der eigenen -bisherigen- Bevölkerung gegegenüber, das ist schlichtweg menschenverachtend- und unwürdig!

    Antworten

  2. Herr Frank -Jürgen Weise: „Treten Sie sofort von allen Ämtern zurück und seien Sie so ehrenhaft, dass sie danach keine Zahlungen mehr vom Staat oder Ihren Auftraggebern annehmen“!

    Nach meiner Meinung haben sie einen Teil des deutschen Volkes schwer beleidigt – vielleicht könnte man sogar von Volksverhetzung reden, da es sich um einen größeren Teil der Bevölkerung handelt.

    Aber vielleicht haben Sie es ja auch total zynisch gemeint, z.B. so:

    Wer auf der Autobahn rast macht mehr Unfälle. Das führt zu „Aufträgen“ in Krankenhäusern und Beerdigungsinstituten und zum Neukauf von Autos – mit anderen Worten: „Wir fördern das Bruttosozialprodukt.“
    Wahrscheinlich freuen Sie sich dann auch klammheimlich, wenn Asylanten ihre Einrichtung zerschlagen, denn dann müssen ja neue Einrichtungsgegenstände gekauft werden und schon wieder steigt das „Bruttosozialprodukt“. Diese Aussage ist Satire und von der Meinungsfreiheit gedeckt.

    Antworten

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.