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Gewalt als logische Konsequenz der politischen Ignoranz

Montagabend haben Unbekannte in Dresden zwei „Bomben“ gezündet: Eine an der Tür der Fatih Camii Moschee, deren Name auf Deutsch Eroberer-Moschee heißt, und eine am – mit einem fürchterlichen denglischen Namen gesegneten – „Internationalen Congress Center Dresden“. Ein Beitrag von Robin Classen.

Im Internet kursiert derzeit ein Schreiben auf einer bekannten Antifa-Seite, in dem sich Linke zu dem Anschlag bekennen. Um es kurz zu machen: Einiges spricht dafür, dass das Schreiben eine Fälschung ist. Auf der Seite kann nicht nur jeder publizieren, auch ist ein Brandanschlag der Antifa auf eine Moschee nun wahrlich nicht sehr wahrscheinlich.

Der Bürgerkrieg kommt

Man kann davon ausgehen, dass die Tat aus einem wie auch immer gearteten migrationskritischen Motiv begangen worden ist. Wer sich die Entwicklung der Stimmung in der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren und die beschwichtigenden, beleidigenden oder einfach achselzuckenden Reaktionen der Bundespolitiker darauf ansieht, der kann sich über diesen Vorfall auch nicht sonderlich wundern. Um es kurz zu machen: In den nächsten Jahren wird es nicht nur Brandanschläge geben, sondern wahrscheinlich auch schwer Verletzte und Tote – sowohl bei islamischen Migranten auf der einen als auch bei Deutschen auf der anderen Seite.

Genau wie bei den Opfern wird es sich auch bei den Tätern verhalten: Insbesondere in Mitteldeutschland sind Pogrome junger Deutscher nach neuerlichen Vergewaltigungs- und Gewaltexzessen durch „Flüchtlinge“ zu erwarten. Die Geschehnisse in Bautzen, wo ein junger Djihadist die Asylantenmeute gegen ebenfalls organisierte deutsche Patrioten in die Schlacht führte und am Ende selbst in seinen Asylbunker fliehen musste, geben davon einen Vorgeschmack.

Besonnene Patrioten warnen seit Jahren

Niemand kann diese Gewalt wollen. Aber sie ist die logische Konsequenz aus der verantwortungslosen Verwahrlosungspolitik der etablierten Politikerkaste, die Deutschland direkt in bürgerkriegsähnliche Zustände treibt. Und nicht nur Deutschland: In England hat der ehemalige Anführer der English Defence League, Tommy Robinson, schon seit Jahren davor gewarnt, dass sich auch die einheimische Jugend radikalisieren würde bis hin zur Verübung von Terroranschlägen, wenn ihnen keine Stimme gewährt und die Einwanderung nicht beschränkt werde.

Doch handelte es sich bei den Straftaten in Dresden tatsächlich um Bombenexplosionen? Von Bomben und Sprengstoff war zuletzt von Seiten der Strafverfolgungsbehörden auch bei der „Old School Society“ oder dem vermeintlichen Sprengstoffanschlag auf ein Auto eines Linkspartei-Politikers in Freital die Rede. Beide Male kam am Ende heraus, dass es sich „nur“ um Polenböller handelte und das Ganze qualitativ im Leben nichts mit dem zu tun hat, was etwa in Frankreich im Bereich des islamistischen Terrorismus passiert. Fakt ist jedenfalls: Hinter der Moschee-Tür wohnte eine Familie mit Kindern, was für diese wohl selbst bei ausländischen Feuerwerkskörpern akute Lebensgefahr bedeutete: Eine feige und dumme Aktion.

Die Bombe, die wohl wieder keine ist

Allerdings muss auch gesagt sein, dass der oder die Täter an sich eher unbedarft agierten: Jeder halbwegs ernstzunehmende Täter hätte den Sprengsatz ohne großartige Fachkenntnisse wesentlich stärker gestalten können, wie die Bilder beweisen. Laut N24 war der Sprengsatz direkt an der Tür befestigt, doch nicht einmal vom Putz ist nennenswert etwas abgebröckelt. Selbst die Tür wurde durch die Wucht der Explosion nur etwas eingedrückt, schreibt der Nachrichtensender. Auf dem Foto sieht sie sogar weitestgehend undeformiert aus. Die Wand zeigt derweil starke Brandspuren, die verdeutlichen, dass zu der geringen Sprengwirkung eine eher große Brandwirkung hinzugekommen sein muß. Das spricht für eine Fehlzündung – oder für Feuerwerkskörper.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass die Eroberer-Moschee-Betreiber auf Facebook in miserablem Deutsch kommentierte Fotos veröffentlicht haben – auch von dem noch brennenden „Sprengsatz“. Eventuell hat es sich also auch dieses Mal um polnisches oder tschechisches Feuerwerk oder eine daraus gebastelte Möchtegern-Bombe gehandelt – vielleicht auch um eine aus dem professionellen Feuerwerksbedarf stammende „Kugelbombe“, wie sie laut Youtube-Videos schon 2012 zu Unterhaltungszwecken mitten in Dresden gezündet wurde.

Am „Congress Center“ war es wohl wirklich harmlos

Noch unspektakulärer zeigte sich die „Bombe“ auf der Terrasse des „Congress Center“: Sie wurde direkt an einer Glasscheibe gezündet und war nicht einmal im Stande, diese zu zerstören. Der mickrige schwarze Fleck wirft regelrecht die Frage auf, wieso hier eine bundesweite Berichterstattung erfolgen musste. Zumindest an diesem Tatort spricht in der Tat vieles für einen ausländischen Feuerwerkskörper. Hier schließt sich im Übrigen wieder der Kreis zum linken Bekennerschreiben: Dort ist von einem „vorgezogenen Feuerwerk“ zur Einheitsfeier die Rede, die im besagten Zentrum am 3. Oktober stattfinden soll.

Wie dem auch sei: Das sächsische Innenministerium hat nun einen weiteren Grund geliefert bekommen, um die Sicherheitsvorkehrungen am Tag der Deutschen Einheit weiter zu verschärfen. Unbeschwert feiern – das wird auf jeden Fall nichts. Unbeschwert gegen Merkel und Gauck demonstrieren aber wohl auch nicht.

(Bild: Zeitfixierer, flickr, CC BY-SA 2.0)

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