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Grenzt die Dresdner Aktion „Was uns eint“ Einwanderungskritiker aus?

Mit Berufung auf das Grundgesetz soll Dresden jetzt geeint werden. Gegenseitiger Respekt ist in der Tat in der politischen Auseinandersetzung wichtig, weshalb ich gestern auch sofort bei der Aktion „Was uns eint“ unterschrieben habe.

Nur taucht mein Name bisher nicht in der Unterstützerliste auf, obwohl jeder x-beliebige Student und Rentner genannt wird. Anscheinend sind die Toleranten doch nicht so tolerant und ihr Respekt für Andersdenkende hält sich stark in Grenzen.

Ich möchte euch trotzdem bitten, bei „Dresden.Respekt“ zu unterschreiben. Bitte gebt als Kommentar an, daß ihr mit der Einwanderungspolitik nicht einverstanden seid, es aber für nötig erachtet, das Volk zu einen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mal sehen, wie viele Einwanderungskritiker dann in der Unterstützerliste auftauchen, oder ob die Initiatoren alle Bürger mit der angeblich „falschen“ Meinung ausgrenzen.

Genau diese Ausgrenzung müssen wir überwinden. Ich frage mich immer, wie es möglich sein soll, Menschen mit komplett fremder Kultur zu respektieren, wenn man schon daran scheitert, die eigenen Landsleute aufgrund abweichender Meinungen auch nur zu tolerieren.

(Bild: Zeitfixierer, flickr, CC BY-SA 2.0)

PS: Inzwischen wurde ich in die Unterstützerliste aufgenommen. Mein Appell, bei „Dresden.Respekt“ unter der genannten Bedingung zu unterschreiben, bleibt selbstverständlich bestehen.

PS 2: Inzwischen wurde ich wieder von der Liste ohne Begründung gestrichen. Das scheint ein richtiges Politikum zu sein (30.11.2016).

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Autor: Felix Menzel

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

3 Kommentare

  1. Wer bestimmt denn in dieser Stiftung, was „Hass, offene Feindseligkeit und verbale Gewalt“ ist?

    Wenn dort Islamkritik in Islamhass, das Recht auf Versammlung und Demonstration zur offenen Feindseligkeit und deutliche politisch inkorrekte Worte in verbale Gewalt umgedeutet werden, möchte ich das lieber nicht mit meinem Namen segnen.

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