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Horror auf dem Schlossgrabenfest: Ein zweites Köln in Darmstadt?

Es ist das größte Musikfestival Hessens und findet seit 1999 jährlich am letzten Mai-Wochenende in der südhessischen Universitätsstadt Darmstadt statt: Das Schlossgrabenfest. Rund um das Residenzschloss in der gut 150.000 Einwohner zählenden Stadt treten internationale Bands auf und spielen Musik aus beliebten Genres wie Pop, Rock oder Hip-Hop. Passiert ist bislang an Straftaten nicht viel: Doch im bereicherten Deutschland des Jahres 2016 sollte sich das dieses Jahr dramatisch ändern. Ein Beitrag von Robin Classen.

Selbst die beliebte Band Sunrise Avenue um den Voice of Germany-Juror Samu Haber kam auf das bisher von bis zu 440.000 Menschen besuchte Festival und begeisterte die Massen. Während ihres Auftrittes befanden sich 100.000 Menschen gleichzeitig auf dem Festgelände – ein gigantisches Spektakel. Doch seit den Terroranschlägen und dem Vergewaltigungs-Amoklauf von Asylbewerbern am Silvester-Tag in zahlreichen deutschen Städten, scheuen sich viele Menschen davor, Großveranstaltungen zu besuchen. Zu unkalkulierbar sind die Risiken in einer Zeit, in der die Türen Deutschlands sperrangelweit offenstehen.

Wieder wurden Frauen belästigt

War die Angst um Fastnacht herum, als zahlreiche Fest-Umzüge urplötzlich abgesagt wurden, noch sehr präsent, ist sie in unserer hoch getakteten Gesellschaft längst wieder in den Hintergrund getreten. Doch nun ist das Schlossgrabenfest in den Schlagzeilen und möglicherweise befindet sich ein zweites Köln im Anmarsch. Alles begann am Sonntag, als die Darmstädter Polizei um Mithilfe bat: Drei junge Frauen hatten sich um Mitternacht an Polizeikräfte gewandt. Der Grund: In der „HR-Area“ – dem zum öffentlich-rechtlichen Radiosender „Hessischer Rundfunk“ gehörigen Teil des Veranstaltungsgeländes – wurden sie von mehreren „Männern“ unsittlich angefasst.

Die einen bleiben daheim, die anderen verdrängen

Kurze Zeit später griffen Polizeieinheiten drei pakistanische Asylanten im Alter zwischen 28 und 31 Jahren auf. Sie sollen in Begleitung von zwei bis drei weiteren Fremden die jungen Frauen belästigt haben. Am Montag nun der Schock: Binnen eines Tages haben sich 15 weitere Frauen, vornehmlich zwischen 14 und 18 Jahren gemeldet, die dasselbe Schicksal teilen: Sie wurden vor der Bühne des Hessischen Rundfunks von „Südasiaten“, wie die Polizei sagt, sexuell attackiert. Auf der Facebook-Seite des „Echos“, der Regionalzeitung, die über die Übergriffe berichtet hat, zeigt sich derweil ein bezeichnendes Stimmungsbild.

Zum einen schreiben einheimische Frauen dort, dass sie dem Fest auf Grund genau solcher Befürchtungen ferngeblieben sind, auf der anderen Seite wird auch wieder Kritik an den anwesenden deutschen Männern geübt, die wohl nicht eingegriffen haben. Viele Kommentarschreiber sind aber auch schon in Selbstzensur und Scheuklappendenken geübt: Sie ignorieren einfach die abermalige ausschließliche Beteiligung von Fremden an den Vorfällen und tun so, als ob es dieses „Sexismus-Problem“ schon immer gegeben habe.

Gut möglich also, dass auch die Vorfälle in Darmstadt wieder in Vergessenheit geraten und die Bürger sich an die neuen Umstände in der bunten Republik gewöhnen. Umso wichtiger, dass solche Nachrichten nicht untergehen, sondern verbreitet werden.

(Bild: Schlossgrabenfest;  Curran Kelleher, flickr, CC BY 2.0)

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Autor: Felix Menzel

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

4 Kommentare

  1. Es ist wahrscheinlich völlig unerheblich, ob es wieder mal fast ausschließlich Asylbewerber oder sonstige Migranten waren, die diese sexuellen Übergriffe begingen. Diejenigen, die die Multi-Kulti-Ideologie weiterhin hochhalten, werden sich ihre Partykultur schon nicht vermiesen lassen. Heißt: Die Sicherheitsstandards werden überall massiv erhöht, sodass man sich trotzdem weiter vergnügen kann, wenn auch zu höheren Kosten. Man muss beachten, dass auch Länder mit noch viel weitergehendem und schon länger andauerndem multikulturell bedingtem Kriminalitätsproblem wie die USA ein Hort der politischen Korrektheit sind.

    Insofern ist es fast schon ein Glücksfall, dass durch den Massenzustrom von Migranten seit letzten Sommer jetzt ein Vergleich innerhalb relativ kurzer Zeit gezogen werden kann, wie sich durch Migration die Sicherheitslage verändert. Würde dieselbe Menge innerhalb von einigen Jahren kommen, wäre das zwar weiterhin statistisch belegbar, aber für den einfachen Menschen nicht so einfach festzustellen. Aber die Antwort darauf ist wohl schlicht ein erhöhtes Ausmaß an Verdrängung der Realität. Nur wenn sich ein bundesweit diskutiertes Großereignis wie die Kölner Silvesternacht wiederholt (wo ja ausdrücklich betont wurde, dass es sich zumindest in Köln nie wiederholen dürfe), könnte es zu einem tatsächlichen Umdenken können. Das wird man durch neu eingerichtete Schutzzonen wie am Kölner Bahnhofsvorplatz schon zu verhindern wissen. Zudem könnte Köln ohnehin ein singulärer Einzelfall gewesen sein, denn eigentlich hätte sowas auch schon vor der Migrationskrise des letzten Jahres passieren können, z.B. in Frankreich, wo schon länger die in Köln überproportional beteiligte Klientel in großem Umfang sesshaft war (vor allem Algerier).

    • Ich kann Ihnen nur zustimmen.

      Ich bin erschüttert über die Feigheit im gesamten Land.
      Polizisten haben doch einen Eid abgelegt, dass man offen ehrlich in der Arbeit ist, statt dessen wird gelogen, vertuscht und unterlassen die Wahrheit zu sagen.
      Ich vermute dass das erst nach der Wiedervereinigung so schlimm wurde, ich kann mich aber auch täuschen.
      Vieles war in der ehemaligen DDR vorzufinden, genau so fing es damals an und wenn ich mir das politische Klientel ala Angela Merkel, Joachim Gauck, Lothar de Maiziere so an sehe, dann komme ich um einen Zusammenhang nicht herum..

      Ich hoffe die Bevölkerung wird entsprechend reagieren und vor allem müssen WIR Bürger unsere Frauen und Kinder schützen !

  2. @Marianne Hansen
    Das Einzige, was in Köln ein singulärer Einzelfall war, war die undichte Stelle bei der Polizei, die sich weigerte, die in solchen Fällen übliche Vertuschung mitzumachen, und damit eine Entwicklung losgetreten hat, in der die von den üblichen Verdächtigen vehement geleugnete Ausländerkriminalität in den Fokus der Medien gelangt ist und politische Wellen geschlagen hat.
    Pegida, die vor solchen Entwicklungen warnen, gibt es auch schon länger. Nur werden die von der Polizei mit Wasserwerfer und Gummiknute durch die Gassen heimwärts gedroschen.
    Unser Problem sind nicht die kriminellen Migranten sondern opprtunistisch Beamte, die als Polizisten die Kriminellen laufen lassen und die Notwehr Leistenden einkassieren oder als Richter den zigfach vorbestraften Drogendealer wieder auf freien Fuß setzen aber die junge Frau, die sich mit Pfefferspray wehrt, verdonnern. Das Problem kommt nicht über die Grenze, das Problem sitzt im Land. Und zwar ganz weit oben.

    • @fragolin

      Auch Sie liegen mit Ihrer Einschätzung mMn. völlig richtig.

      Wir haben in der Familie Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden , einer beim BfV und eine bei dem GETZ in Berlin, da kommt schon mal die eine oder andere Äußerung, wenn auch unbeabsichtigt, aber das lässt tief blicken.

      Ich habe das Vertrauen in den Staat und allen Ämtern usw. restlos verloren.
      Viele trauen sich auch nicht mehr offen ihre Meinung zu sagen, weil sofort die Berufsempörten und Naziknüppel Klientel vor ort ist und jeden, der eine andere Meinung als Mainstream hat, nieder gemacht wird..

      Das ist Deutschland,.

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