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„King Abode“: Elisabeth Hauswald (CDU) meint, Nazis und Polizei seien schuld

„King Abode“ aus Bautzen sorgt weiter für reichlich Wirbel: Doch jetzt hat sich die CDU-Stadträtin Elisabeth Hauswald schützend vor den libyschen Intensivtäter gestellt. Dem Focus sagte sie:

„Er ist ein Poser. Er trägt nagelneue Turnschuhe, gibt sich sehr cool und fährt mit rausgestreckter Brust auf einem Hoverboard durch die Fußgängerzone von Bautzen. Das ist vielen hier ein Dorn im Auge.“

Die in der Flüchtlingshilfe aktive Stadträtin meint ernsthaft, daß Hauptproblem seien nicht die ausländischen Kriminellen, sondern – wie könnte es anders sein? – die Nazis und aggressiven Polizisten.

Die „Rechtsextremen“ seien …

„ständig präsent, mischen sich in die Polizeiarbeit mit ein und heizen die Stimmung nur noch mehr an.“

Weiter heißt es im Focus:

„Auch die Ermittlungen gegen die Polizei gäben Anlass zur Sorge, sagt Hauswald. Nach Recherchen unter anderem vom MDR und der Sächsischen Zeitung sollen bei dem Einsatz der Polizei auf dem Kornmarkt Ende Juli zwei Beamte Flüchtlinge bedroht haben. Einer soll dabei gesagt haben: ‚Wenn Du heute hier rauskommst, kommst Du in die Zelle rein. Ich wache über Dich! Und wünsche es Dir ja nicht, dass Du in die Zelle musst. Ansonsten musst Du mal deutsche Härte erleben!'“

Auf Facebook geht Hauswald übrigens noch weiter. Dort unterstellt sie den Sachsen eine „alltägliche Abneigung gegenüber Fremden“ und lobt die Rechtsextremismus-Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, von der sich die auftraggebende Bundesregierung inzwischen aufgrund von eklatanten Qualitätsmängeln distanziert hat und eine Rückforderung der 130.000 Euro für die Anfertigung prüft.

Am 30. April postete die CDU-Frau zudem:

„Wir sind nicht Bratwurst! Und eine Leitkultur möchte ich nicht.“

Na dann, viel Spaß beim Döner-Mampfen zusammen mit „King Abode“. Aber, Frau Hauswald, passen Sie auf sich auf. Ich habe gehört, daß die, die noch nicht ganz so lange hier leben, manchmal ihre Finger nicht bei sich behalten können. Gerade bei einer so adretten Frau wie Ihnen!

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Autor: Felix Menzel

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

1 Kommentar

  1. Sagt mal geht’s noch? Sie unterstützen einen Straffälligen und beschuldigten die eigenen Polizisten der Mitschuld? Entschuldigung, dass ich es so schreibe, was geht in Ihrem kranken Hirn vor,, daß Sie so schreiben. Gehen Sie mal bitte unter ihr eigenes Volk, daß Sie eventuell gewählt hat und lassen Sie sich die Meinung sagen. Nicht alle, die nicht Ihrer Meinung sind, .sind rechtsradikal, Mit Ihren Äußerungen werden Sie hoffentlich keine Wahl in Bautzen mehr gewinnen. Wie wäre es, wenn Sie Ihr Geld wieder einmal mit ehrlich verdienter Arbeit verdienen müssten, ich würde es Ihnen vom Herzen gönnen

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