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Terroristen unter „Flüchtlingen“: Deutschland erhielt bereits im Frühjahr 2015 Warnungen

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Recherchen von report München haben ergeben, daß deutsche Behörden bereits frühzeitig von der Terrorgefahr durch den Flüchtlingsansturm wußten, obwohl sie das Gegenteil behauptet haben.

Dies zeigen interne Dokumente deutscher Behörden wie auch Aussagen von Informanten, die report München unter der Bedingung des Informantenschutzes erhielt. (…)

Bereits im Frühjahr 2015 warnten auch die USA ihre deutschen Partner vor der Terrorgefahr auf der Balkanroute, erfahren wir bei einem weiteren Treffen. Danach würden Personen aus Syrien und dem Irak in Bulgarien einen Asylantrag stellen, und nach Deutschland und Frankreich weiterreisen, um dort für den IS zu werben und zu rekrutieren.

Dennoch sagte noch Mitte Oktober der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch:

Wenn Sie schauen, welchen Risiken man sich auch aussetzt, wenn man zum Beispiel über das Mittelmeer nach Deutschland kommt, dann glaube ich, gibt’s einfachere Möglichkeiten, um hierher zu kommen, wenn man das planen würde. Dafür braucht man keinen Flüchtlingsstrom, den man nutzen muss.

Der damalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Norbert Schindler, betonte derweil Anfang September 2015:

Aber es ist doch unwahrscheinlich, dass Terroristen die waghalsige Bootsflucht über das Mittelmeer nutzen, um nach Europa zu gelangen.

Wohlgemerkt, zum Zeitpunkt dieser Äußerungen hatte es bereits die ersten islamistischen Terroranschläge in Europa gegeben und es hatten sich z.B. in Großbritannien ein Viertel der Muslime mit den Charlie Hebdo-Attentätern solidarisiert.


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