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Migranten wollen Grundgesetz okkupieren

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An Dreistigkeit ist diese Forderung nicht mehr zu überbieten: Mehr als 50 Migrantenorganisationen setzen sich auf dem Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt bei Angela Merkel für eine Änderung des Grundgesetzes ein. Als Artikel 20b soll eingefügt werden: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein vielfältiges Einwanderungsland. Sie fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration aller Menschen.“ Ein Kommentar von Felix Menzel.

Angesichts der Aufnahmebereitschaft und Leistungen der Deutschen gegenüber Ausländern in den letzten Jahren und Jahrzehnten müßten sich die Migrantenverbände demütig und dankbar zeigen. Sie müßten ihren eigenen Leuten zurufen, daß es jetzt endlich an der Zeit ist, die Ärmel hochzukrempeln. Bisher hat sich das Vertrauen der Deutschen schließlich nicht ausgezahlt. Über die Asylbewerber des „Ansturms auf Europa“ müssen wir da noch gar nicht reden. Schließlich sind noch immer ca. 60 Prozent der Türken schlecht oder gar nicht integriert. 1,5 Millionen Ausländer in Deutschland erhalten Hartz IV und in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) belegen Moslems stets die Spitzenplätze bei den Tatverdächtigen.

Anpassungswillige brauchen keine Lobby

Hier anzusetzen, wäre die Aufgabe der Migrantenverbände und eines Integrationsgipfels. Funktionieren würde dies nur mit einer klaren Ansage an diejenigen, deren eigene Anstrengungen zur Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu wünschen übrig lassen. Mit der Integration kann erst dann begonnen werden, wenn klar ist, wer sich überhaupt integrieren will. Alle anderen müssen Deutschland so schnell wie möglich wieder verlassen.

Die Migrantenlobby baut sich dagegen als Schutzschild vor all den ausländischen Schmarotzern, Illegalen und Kriminellen auf. Der Vorstoß zur Änderung des Grundgesetzes zeigt dies erneut: Wenn von der „Integration aller Menschen“ die Rede ist, dann sind eben gerade nicht nur die Fleißigen und Anpassungswilligen gemeint, die ein Aufenthaltsrecht besitzen. Diese tatkräftigen Menschen brauchen nämlich überhaupt keine Lobby, weil sie es mit eigenen Anstrengungen geschafft haben, sich in Deutschland zurechtzufinden.

Migrantenorganisationen sind Profiteure der Integrationsverweigerer

Zugespitzt könnte man sogar sagen, daß die Integrationsverweigerer die Bodentruppen der Migrantenlobby sind. Ohne sie würde es überhaupt keinen Sinn ergeben, vom Staat immer mehr Geld und Macht zu fordern. Weil aber die Integration in den letzten Jahrzehnten so desaströs verlaufen ist, finden die Lobbyorganisationen genügend Gründe, warum sie noch einflußreicher werden sollten.

So auch diesmal: Neben der Grundgesetzänderung wollen sie eine „interkulturelle Öffnung“ von Gesellschaft und Unternehmen erzwingen. Zudem halten sie es für erforderlich, mit mindestens noch einmal zehn Millionen Euro pro Jahr zusätzlich subventioniert zu werden.

Merkels taktische Spielchen

Kurz vor der Bundestagswahl 2017 kann es sich Merkel nun nicht leisten, diesen Forderungen nachzukommen. In den nächsten Monaten dürfte es der CDU eher darum gehen, mit ein paar populistischen Schnellschüssen Wähler von der AfD zurückzugewinnen. Doch was passiert nach 2017? Folgt dann der nächste Schritt zur Abschaffung Deutschlands, sollte sich die Zahl der patriotischen Wähler in Grenzen halten?

Genau darauf spekuliert die Migrantenlobby und bereitet deshalb die nächsten terminologischen Verschiebungen vor. Es soll künftig nicht mehr davon gesprochen werden, daß sich Ausländer integrieren müssen. Damit wird schließlich eine Pflicht zur Anpassung zum Ausdruck gebracht. Statt dessen sollen sich die Deutschen der „interkulturellen Öffnung“ ergeben. Mit dem Ausbau von „Antidiskriminierungsbehörden“ soll dies durchgepeitscht werden, geben die Migrantenorganisationen bereits jetzt zu Protokoll.

Als wäre das noch nicht genug der Demütigung, sollen die Deutschen auch noch selbst ihre Staatsziele im Grundgesetz korrigieren. Das ist der Gipfel der Unverschämtheit. Ein „vielfältiges Einwanderungsland“ wird Deutschland allerdings niemals werden. Sollte sich die Migrantenlobby durchsetzen, dann droht vielmehr ein multikultureller Überwachungsstaat, der es den Deutschen in ihrem eigenen Land verbietet, sich selbstbewußt zu ihrer Nation zu bekennen.

(Bild: jmtosses, flickr, CC BY-NC 2.0)

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Veröffentlicht von

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

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  1. Oh je, wir sind ja mit unserer Vergangenheit und dem Schuld Komplex verbunden und aus dieser schwachen Situation heraus kann man als autochthoner Bürger nur noch mehr verlieren.
    Auch hier wird wieder der vorauseilende Gehorsam und ein Einknicken folgen.

    Als nächstes kommen die Forderungen nach Scharia, Kinderehen, Kindersex, Steinigung, Zwangsbeschneidung, Zwangsverheiratungen, Abschaffung der Rechte für Frauen und das sich die Kuffar unter zuordnen hätten..

    Ich glaube das dieses schwache Land mit seiner Feigheit gar nicht nicht anders kann und rot – grüne Eliten nur auf derartiges warten, dann können diese Menschen mit ihrer bunten Gesellschaft ihren moralischen imperialistischen Charakter so richtig ausleben…

    Bei der Flüchtlingskrise hat man sich überschlagen mit
    Hilfen, die bis zur Enteignung gingen. Man hätte all die Jahre vorher schon helfen können, was nicht geschehen ist.
    Für deutsche und europäische Obdachlosigkeit wurden keine Turnhallen, Hotels und Schulen hergerichtet, dies tat man nur für Muslime, weil man hier seine moralische Überlegenheit demonstrieren kann.
    Der deutsche bzw. westliche Selbsthass geht soweit, dass man sich selbst verleugnet und das Fremde, bunte, Andere so hofiert.

    Und nun werden sie von innen aktiv, sie haben gemerkt das deutsche Waschlappen sind, die an Silvester gezeigt haben, was für erbärmliche Feiglinge sie in Wahrheit sind.

    Eine muslimische Partei hat sich schon gegründet, was man damals vor Wien nicht schaffte, dass versucht man jetzt mit infiltrieren, Kinder gebären ohne Ende, Parteien gründen und seine Clane nachziehen lassen, der dumme deutsche Michl finanziert hier seit langem seine eigene ABSCHAFFUNG..

    Vielleicht sollte man der Michl Bevölkerung langsam den „Lies Koran“ in die Hand drücken…

    ALKAH AKBAR.. ^^

    ( Sie schreiben außerordentlich ehrlich, korrekt und verbiegen sich nicht für die Denke Anderer, Sie stehen mit ihrer eigenen Sicht der Dinge auf fruchtbarem Boden. Ich möchte mich bedanken für Ihre Artikel und Beiträge, die so gut tun und vielen aus dem Herzen sprechen.)

    (( Die schlechte Orthographie und Rechtschreibung bitte ich zu entschuldigen, ich bin mit einer angeborenen Rechtschreibschwäche zur Welt gekommen.))

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