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Ruanda

Volker Seitz ist (neben z.B. Paul Collier) einer der wenigen Afrika-Experten, auf die ihr hören solltet. Im November 2016 habe ich ein Interview mit ihm geführt, das ihr hier nachlesen könnt.

Aus aktuellem Anlaß hat sich Seitz mit Ruanda beschäftigt und aufgezeigt, daß es Afrika aus eigener Kraft schaffen kann, wenn an den richtigen Schrauben gedreht wird. Paul Kagame hat das mit seinem autoritären Führungsstil geschafft. Was lernen wir daraus?

Es ist nicht in unserem Interesse, der ganzen Welt die Demokratie beizubringen (wer sie will, soll sie annehmen; wer nicht, der eben nicht), sondern Stabilität und die wirtschaftliche Entwicklung der Länder der „untersten Milliarde“ zu unterstützen.

Was könnte die Bundesregierung deshalb tun? Z.B. zu 100 % das wirtschaftliche Risiko deutscher Unternehmen für Direktinvestitionen in Afrika übernehmen! Da hinken wir nämlich ganz schön hinterher.

(Bild: Grundschulunterricht mit Laptops in Ruanda; RudolfSimonCC BY-SA 3.0)

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