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Tränengas und Wasserwerfer sind die richtige Antwort!

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Die Lage an der ungarisch-serbischen Grenze bei Röszke eskaliert. Asylsuchende bewerfen ungarische Polizisten mit Steinen, Flaschen und Stöcken. Sie versuchen, die Grenze gewaltsam zu durchbrechen, und Ungarn antwortet mit Tränengas und Wasserwerfern. Gegen Gewalttäter so vorzugehen, ist absolut richtig. Es gibt keine Alternative dazu.

Das sehen jedoch leider Ungarns Nachbarn ganz anders. Kroatiens Regierungschef Zoran Milanovic bezeichnete den Grenzschutz Ungarns als „Bedrohung“. Heftige Kritik kam auch aus Serbien und Rumänien, obwohl diese Staaten so gut wie keine „Flüchtlinge“ aufnehmen. Sogar UN-Generalsekretär Ban Ki Moon meinte, sich „schockiert“ zu Wort melden zu müssen.

Diese Angriffe sind zutiefst heuchlerisch, uneuropäisch und zeigen, daß selbst Regierungschefs keinerlei Respekt mehr für die Polizisten und Sicherheitskräfte ihrer Nachbarn haben. Auf deren Rücken wird die derzeitige Krise ausgetragen. Dabei tun die Beamten nur ihre Pflicht und setzen genauso wie der ungarische Staat geltendes Recht zum Schutz der EU-Außengrenze um.

Was wäre die Alternative? Soll Europa auf einen äußeren Grenzschutz verzichten und alle Asylsuchenden nach Deutschland, Österreich und Schweden lassen, wo sie sofort mit ihrem Antrag Sozialleistungen erhalten?

Wer dies befürwortet, nimmt in Kauf, daß in der Mitte Europas in Kürze das totale Chaos ausbricht, weitere Menschenmassen auf dem Weg nach Europa sterben, gewalttätiger Fremdenhaß bestens gedeihen kann und die Europäische Union bald Geschichte ist.

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(Bild: Bőr Benedek photo, flickr, CC)

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Veröffentlicht von

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

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  1. Jedes souveräne Land sollte seine Grenzen nach eigenem belieben schließen und öffnen können. Aber vermutlich brauchen Flüchtlinge, Asylanten und oder Migranten keine Pässe, Registrierung und dergleichen.
    Jeder Deutsche muss sich mehr oder minder registrieren lassen, wenn dieser ein Mobilfunktelefon nebst Kartenchip erwirbt, wer kontrolliert und registriert eigentlich die zuvorgenannten!
    Wenn die Registrierung zumindest für Deutsche und Europa so wichtig ist, aber Hunderttausende Menschen nebst Mobilfunktelefonen in dieses Land einfallen, ohne sich Mobilfunktelefone registrieren zu lassen, dann lässt dies nur einen Schluss zu.
    Die Flüchtlinge nebst Mobilfunktelefone, auf die es ankommt, sind hinlänglich bekannt! Alles andere macht keinen Sinn!

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