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Verspottete Trauer und durchstoßene Wut in Berlin

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Im Gedenken an die Opfer von Berlin fand am Mittwochabend unter Gegenprotesten eine Mahnwache der AfD statt. Parallel dazu besetzten identitäre Aktivisten die Bundesgeschäftsstelle der CDU um ihren Forderungen nach einer sicheren Heimat Nachdruck zu verleihen. Ein Augenzeugenbericht.

„Es-gibt-kein-Recht-auf-Nazipropaganda“-Rufe drängen sich in eine christliche Andacht, als Gegendemonstranten die Trauerkundgebung für die Opfer des Anschlags mit einem LKW auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz stören. Gehalten wurde die Andacht von Pfarrer Thomas Wawerka, der seit September arbeitslos ist aufgrund einiger Kommentare im Internet.

Alles verharrt in Ehrfurcht, wenn Paris, New York oder London brennt und die Toten sich stapeln. In Berlin gelten nach dem Terroranschlag Lieder der Trauer als „schwülstig“. Es gibt kein Recht auf Emotion, kein Recht auf Trauer oder auch nur Verarbeitung. Es gibt eine Pflicht zur Liebe. Der Begriff von christlicher Nächstenliebe entspricht in der Interpretation der Teilnehmer der Veranstaltung „Herzchen-Protest gegen rechte Stimmungsmache!“ durch ihre Duldung eher einer Liebe zur Tat.

Musik, denn die Worte dürfen nicht ausgesprochen werden

Wer kein rotes Herz gegen rechts vor sich her trägt, wird von der antifaschistischen Reaktion „Leichenschänder“ genannt. Die Hauptstadtpresse und die meisten anderen größeren Blätter stimmen einhellig in diesen höllischen Choral der Verunglimpfung mit ein. Wer Mitglied der AfD ist, hat es zu unterlassen, öffentlich seine Trauer zu bekunden. Wer seine Heimat im Sterben liegen sieht, hat sich jede Träne zu verkneifen und wer vor Wut aufheulen möchte, sollte sich darauf vorbereiten, abtransportiert zu werden.

Die gesellschaftliche Bedeutung der Versammlung wird völlig verkannt. Es wird Musik gespielt, denn die Worte darf man nicht aussprechen, wie in China oder in der DDR auf ihrem Höhepunkt totalitärer, lebensweltlicher Durchdringung von Staatsdoktrin und Parteigewissen. Die Einsatzwagen hupen, während Bach erklingt.

Es geht nur um unmenschliches Leid

Immer mehr Journalisten belagern derweil den für dieses Maß an öffentlichem Interesse viel zu kleinen, abgesperrten Bereich auf der Gegenseite des Bundeskanzleramtes. Sie drängen sich durch die Absperrungen: „Wenn sie mich nicht ran lassen, kann ich ihre Meinung nicht abbilden“, sagt die Deutsche Welle. Die Bekämpfung des feindlichen Subjekts setzt hier bereits ein. Der Subversive wurde ausgemacht um in ein Füllraster eingebettet zu werden.

Alles, was Sie ab jetzt sagen, wird gegen Sie verwendet werden. Es kann hier aber schlicht und einfach nicht von Meinung die Rede sein. Bei der Mahnwache ging es nicht um Meinungen, sondern um unmenschliches Leid. Verwandte und Betroffene tauschten sich aus oder schwiegen mit den anderen, um den Opfern des Terrorismus ein würdevolles Geleit zu geben und den Regierenden im Bundeskanzleramt den eigenen Schmerz vor Augen zu halten, ihr Anteil wird nicht vergessen werden.

Provokant

Es ist die breit aufgestellte Front an Repräsentanten, die Verleger und Publizist Götz Kubitschek zusammengebracht hat, die die Presse derartig provozierte. Unter ihnen finden sich neben Alexander Gauland, seines Zeichens stellvertretender AfD-Bundesvorsitzender, und Thüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke auch andere Abgeordnete der Partei, wie z.B. Andreas Kalbitz und Franz Wiese von der Brandenburger Fraktion, Thorsten Weiß aus Berlin sowie Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. An ihrer Seite standen die Vertreter des zivilgesellschaftlichen Engagements von patriotischer Seite: Siegfried Däbritz von PEGIDA, Philip Stein von der Bürgerinitiative EINPROZENT und Jürgen Elsässer, der Chefredakteur des Magazins COMPACT.

„Da ist noch was los!“

Der Kreis schließt sich, als Philip Stein und Götz Kubitschek die Bürger im Aufbruch von einer Besetzung der Bundesgeschäftsstelle der CDU in Kenntnis setzen, die sich nur wenige Minuten vorher ereignet hatte. Beinahe stündlich zeigen seit dem Anschlag in Berlin Patrioten deutschlandweit ihr Gesicht gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung und den mit ihr eingeschleppten Terrorismus. Aus diesem Grunde versammelten sich an diesem Abend etwa 50 Aktivisten der Identitären Bewegung vor dem Konrad-Adenauer-Haus, und gaben an „zur Not, die ganze Nacht“ auf einen Regierungsvertreter der CDU zu warten, um ihn auf die folgenden Forderungen Stellung beziehen zu lassen:

  1. Grenzen dicht – Sofortige Schließung unserer Grenzen und restriktiver Grenzschutz. Nur durch sichere Grenzen kann auch eine sichere Zukunft für unsere Heimat gewährleistet werden.

  2. Remigration – Ausweisung aller illegal Eingewanderten und straffällig gewordenen Migranten.

  3. Islamisierung stoppen – Streichung aller öffentlichen Mittel für Vereine, die die Islamisierung unserer Heimat vorantreiben. Sowie die konsequente Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel zur Unterbindung von radikalislamischen Bestrebungen.

Friedliche Demonstrantenkette von Polizei durchbrochen

Eine Stellungnahme blieb bis dato aus. Die friedliche Demonstrantenkette wurde schließlich von der Polizei durchbrochen, doch das Signal ist gesetzt. Teilnehmer der Mahnwache schlossen sich den friedlichen Demonstranten an und berichteten live über ihre Einsatzbereitschaft, die etwas möglich gemacht hat, was vielen noch einiges abverlangen wird, und zwar der Schulterschluss und die Blockbildung patriotischer Kräfte unter dem Zeichen eines herannahenden gewaltsamen Sturmes auf unsere Grenzen und unsere Lebensart.

(Beitrag von: Martin Bader)

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3 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Nee, Ihr Anfänger seid wirklich nicht auf „hohem Nivau“! Vielmehr seid Ihr aus meiner Sicht tatsächlich weit darunterstehend und sogar undemokratisch, wenn nicht, auch „fachistisch“, denn Ihre brutalen Hiebe auf sogenannte rechts (von der widerwärtigen „Antifa“ und Konsorten) oder CDU/CSU stehenden Ansichten sind ja nicht zu übersehen/überlesen. Jedoch könnte man von Ihrem Namen „einwanderungskritik“, etc. veführt sein, zu entnehmen, dass Sie auch ein erklärter Gegner der merkelchen Politik sind. Wie dem auch sei, Sie erscheinen mir unglaubwürdig!
    mfg hek

    Antworten

    • Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich unter den gegebenen widrigen Umständen natürlich AFD (also hier in Bayern nicht die CSU) ) im Herbst 2017 wählen werde, Vor allem auch wegen Frau Alice Weidel, die ich persönlich kenne. Das werden auch viele.aus meinem Bekanntenkreis tun; alles Akademiker,darunter jedoch keine Lehrer

      Sorry,: Ich akzeptiere es, wenn mich meine Studenten ob Ihrer verlorenen gegangenen Etikette mich mit „du“, kleingeschrieben!,,anreden, aber ich weise zurück, mich von Faschisten als „rechtspopullistich“ kategorisiert zu werden. Weiteres können Sie sich selbst vorstellen.
      Vive la France, vive Marion et Marine!

      mfg. hek

      Antworten

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