Permalink

24

Warum die 15 Millionen neuen „Fachkräfte“ zu Hause bleiben können

Ich bin Jahrgang 1985. Das heißt: 2050 werde ich 65 Jahre alt sein. Wenn Wissenschaftler im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung fordern, Deutschland bräuchte bis dahin um die 15 Millionen „Fachkräfte“ aus Nicht-EU-Staaten, dann ist das ein Schlag ins Gesicht meiner Generation.

Im Klartext heißt das nämlich, daß diese Wissenschaftler es meiner Generation nicht zutrauen, Deutschland halbwegs über die Runden zu bringen. Gibt es für dieses Mißtrauen nun irgendwelche nachvollziehbaren Gründe?

Wir können für uns selbst sorgen

Nein! Nicht im Geringsten. Man kann meiner Generation viel vorwerfen. Ihr mangelt es an Idealismus, sie ist opportunistisch und sie interessiert sich nicht für die Vergangenheit ihres Volkes. Aber eines zeichnet diese Generation definitiv aus, was den technokratischen Wissenschaftlern eigentlich sogar gefallen müßte: Mindestens seit 1945 hat es keine solch pragmatische Generation wie meine gegeben.

Diese Generation ist dermaßen leistungsbereit, daß sie anscheinend alle anderen Dinge, die das Leben ausmachen könnten, vergißt. Es gibt in meinem Bekanntenkreis zwei Sorten von Menschen: solche, die unermüdlich arbeiten und noch keine Kinder haben; und solche, die sich sehr bewußt für eine Familiengründung entschieden haben und in den nächsten 35 Jahren alle damit verbundenen Entbehrungen und Konsequenzen gerne tragen werden.

Niemand in meiner Generation wird meckern. Niemand wartet darauf, daß irgendwann einmal andere unseren Wohlstand erarbeiten. Das können wir selbst gut genug.

Niemand erwartet in Zukunft noch eine Rente

Wir sind eine selbstbewußte Generation, weil sich durch die weitverbreitete Geburtenverweigerung unserer Elterngeneration die meisten Türen wie von selbst öffnen. Wir werden zu jeder Zeit einen Arbeitsplatz finden und können es uns sogar erlauben, mit unserem Chef über unsere „Work-Life-Balance“ zu debattieren.

Pragmatismus – das bedeutet auch, daß wir die nötige Härte mitbringen, um im 21. Jahrhundert bestehen zu können. Wir erwarten keine Rente mit 65. Zugleich fehlt uns das Mitleid für kinderlose Rentner, deren Ersparnisse dafür draufgehen, daß sie sich ihre letzten Lebensjahre im betreuten Wohnen oder Altersheim versorgen lassen.

Wir sind übrigens auch klug genug, um zu wissen, daß es zu unserem eigenen Vorteil ist, wenn ein paar Polen, Spanier oder Griechen bei uns aushelfen, wenn es tatsächlich einen Engpaß gibt – etwa, wenn in einer ländlichen Gegend sich kein einheimischer Arzt mehr finden läßt, der die Behandlung unserer Eltern übernimmt. Dann freuen wir uns, wenn ein Einwanderer diese Aufgabe übernimmt, damit uns der Krankendienst erspart bleibt.

Schaut nach Dänemark und Großbritannien!

Warum aber nun 15 Millionen Afrikaner und Asiaten dafür nötig sein sollen, daß es uns auch in Zukunft gut geht, das leuchtet uns nicht ein. Nichts gegen Afrikaner und Asiaten, wir sind schließlich wahnsinnig stolz auf unsere Toleranz und Weltoffenheit, aber zwei mal drei hat eben nur bis kurz nach 1968 vier ergeben.

Zwei Google-Suchanfragen reichen aus, um die Fehler der tollkühnen Rechnungen der Einwanderungsbefürworter zu entlarven: Drei von vier Flüchtlingen, die vor zehn Jahren nach Dänemark kamen, sind heute arbeitslos. Wenn das mit den 15 Millionen neuen „Fachkräften“ genauso laufen sollte, müßten wir für über elf Millionen Menschen zusätzlich sorgen. Sorry, das Risiko ist uns zu groß, denn in Großbritannien sieht es nicht besser aus. Das Land profitierte zwar von europäischer Zuwanderung, mußte aber in den letzten Jahren 120 Milliarden Pfund an Verlusten durch Einwanderung von außerhalb Europas verbuchen.

Würden wir bei unserer eigenen Lebensplanung genauso verantwortungslos rechnen wie die Bertelsmänner dieser Republik, hätte Deutschland ein echtes Problem. Dann wären wir nämlich wirklich bald Pleite. Aber keine Sorge: Wir bleiben pragmatisch.

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann unterstützen Sie Einwanderungskritik mit einer kleinen Spende. Fünf Euro reichen bereits aus, damit hier ein Jahr auf hohem Niveau gearbeitet werden kann: 

cover_blogWeltweit gibt es derzeit so viele Migranten wie nie zuvor. Woher kommen sie? Wohin wollen sie? Und welche Ursachen hat die Masseneinwanderung? Felix Menzel erklärt, welchen Einfluß die Vernetzung, die Überbevölkerung und die Utopie globaler Gerechtigkeit auf die internationalen Migrationsströme haben. Menzel bleibt jedoch nicht bei der Analyse stehen: Er macht konkrete Vorschläge, wie Deutschland und Europa Einwanderung sinnvoll begrenzen könnten. Ihm geht es dabei nicht um das Herumdoktern an Symptomen. Er plädiert dafür, daß wir durch eine Neuausrichtung unserer Außenpolitik die Ursachen der Masseneinwanderung an der Wurzel packen sollten, denn jede Krise und jeder Bürgerkrieg in der Welt führen unmittelbar zu einem Flüchtlingsansturm auf Europa. Hier bestellen: Felix Menzel: Die Ausländer. Warum es immer mehr werden. 100 Seiten. 8,50 Euro. Chemnitz 2015.

(Bild: Felix Menzel)

Verwandte Themen

Lohnen sich ausländische Studenten? Aus der WELT: Im Schnitt kostet den Berechnungen zufolge das Studium eines Bildungsausländers rund 27.000 Euro. Zwar landen nicht alle, die ein Studium in Deutschland beginnen, am Ende auf dem hiesig...
Gunnar Heinsohn: Nur Hochqualifizierte einwandern lassen Den Soziologen Gunnar Heinsohn solltet ihr euch merken. In seinem Buch Söhne und Weltmacht (2003) erklärt er das Phänomen der Jugendüberschüsse. Seine These: Überall dort, wo es überschüssige jung...

Autor: Felix Menzel

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

24 Kommentare

  1. Das kann ich nur bestätigen: Es gibt keinen Fachkräftemangel. Arbeitgeber sind häufig unwillg und faul, gute Bewerber, die nicht ganz hundertprozentig passen, einzuarbeiten und weiterzubilden. Ferner sind manche gesetzlichen Vorschriften zu streng und die Ausbildung von Personalfachkaufleuten scheint hinsichtlich Personalsuche, Förderung, Weiterentwicklung und Weiterbildung nur mangelhaft zu sein. Das schlägt sich dann nieder in einem weit überzogenen Anforderungskatalog. Übrigens kann man Defizite kurzfristig und schnell durch das gute Weiterbildungsangebot in Deutschland ausgleichen. Das wird von vielen Arbeitgebern nur mangelhaft wahrgenommen (z.B. nutzen nur rund 5% der Arbeitnehmerschaft den Bildungsurlaub).
    Außerdem haben wir in Deutschland seit 1985 rund 3 Millionen Arbeitslose. Hinzu kommen viele, die in der Statistik nicht erfasst werden, z.B. Arbeitswillige, die gerne mehr arbeiten möchten und nur Teilzeit oder noch weniger angeboten bekommen. Diverse Fachleute schätzen, das es rund 7-8 Millionen Menschen in der BRD gibt, die gerne arbeiten möchten oder aus der Unterbeschäftigung herauskommen möchten. Den Politikern und dem Arbeitsamt und den Arbeitgebern ist es nie gelungen, diese Arbeitslosigkeit „deutschlich“ zu reduzieren.
    Eine Schande, wenn diese genannten drei Gruppen, nach Einwanderung wegen Arbeitskräftemangel schreien. Stattdessen könnten doch die Firmen auswandern, wenn es hier angeblich nicht genügend Kräfte gibt (vergleiche Nokia aus Bochum nach Rumänien – ausgewandert und abgestürzt trotz massiver Fördermittel durch die BRD und trotz genügender Fachkräfte in NRW).
    Ferner wird ein Branchenwechsel durch deutsche Arbeitgeber nicht gerne gesehen. Man traut einem deutschen Arbeitnehmer nicht zu, sich in einem neuen Arbeitsgebiet zurechtzufinden. Aber „Zugereisten“ mit anderer Kultur und Religion, anderer Sprache und Unkenntnis des deutschen Rechts- und Verwaltungssystems traut man zu „Facharbeitsplätze“ perfekt auszufüllen.
    Sicherlich sind einige Sätze provokativ, aber ich kann alles mit vielen fremden Beispielen und aus eigener 45-jähriger Bewerber- und Berufspraxis belegen.

    • Kann dem Artikel und isbd auch dem Kommentar von Hans nur voll zustimmen. Hierzu gab es auch den sehr guten und realitischen ‚Arbeitsmarktreport- Das Märchen vom Fachkräftemangel‘- NDR vom 21/7/2014 ( noch via ardmediathek.de bis 21/7/2015 verfügbar) Hinzufügen möchte ich explizit ebenso die Gruppe der qualifizierten, national wie international erfahrenen Akademiker / Fach-und Führungskräfte über 50/55+ , die bis 67 arbeiten sollen für über 40 Jahre noch eingezahlte Rentenansprüche (die gleichfalls bereits immer weniger werden, wenn innerhalb von Fünf-Jahres-Zeiträumen nicht ähnliche Beitragszahlungen erfolgen i V zu vorher. Wenn man keine oder nur geringfügig Beschäftigte oder freie Jobs findet, wird dieser ‚tolle ‚ Rentenanspruch stetig weniger): Aus eigener Erfahrung wie der zahlreicher Bekannter, ehemaliger Kollegen dieser Altersgruppen will es scheinen, dass man 30-35 Jahre ein erfolgreiches berufliches ‚Parallel-Leben‘ geführt hat, das nun auf dem deutschen Arbeitsmarkt nichts mehr zählt,( trotz jahrelanger auch internationaler Erfahrungen und mehreren fliessenden Fremdsprachen) sondern man im Gegenteil permanent altersdiskriminiert wird, mal mehr mal weniger offensiv. Dabei war und ist die beste Mischung der Berufswelt unseres Landes doch eigentlich, dass junge Berufler von den älteren lernen können und umgekehrt, es die jüngeren dann auch mit und weiter anpacken können! Wir haben genug junge, jüngere und ältere Fachkräfte hierzulande, die auf der Strasse sitzen. Die in einigen Bereichen noch erforderlichen zusätzlichen Fachkräfte aus dem Ausland sind uns herzlich willkommen- und zwar bedarfsgerichtet!

    • In der EU gibt es 25 Millionen Arbeitslose. Davon 5,5 Millionen unter 25 Jahren. Der Grossteil dieser Arbeitslosen hat gute Schulbildung und oder Ausbildung.
      Deswegen ist es fraglich ob Millionen von Analphabeten, die unsere Werte und Kultur niemals anerkennen werden und nur unser Sozialsystem sowie die Innere Sicherheit gefährden, Hilfe bringen.

      Wenn dann schon angefangen wird dass unser Bildungsniveau herunter gesetzt werden muss um den Einwanderern eine Chance zu geben sehe ich es als eine Veräppelung des Volkes und unserer Intelligenz.

  2. Fachkräftemangel beheben mit Masseneinwanderung? Wenn jemand Fachkräfte will, dann kann man diese gezielt anwerben und nicht alle kommen und dann schaun wir mal was an geeigneten Leuten dabei ist. Ich glaub es geht wie immer ums Geld. Wenn sich zum Beispiel 50 Bewerber für einen Job interessieren, dann kann ich natürlich denjenigen nehmen, der günstiger arbeitet. Des weiteren werden Mieten teuerer. Habe einen Bericht über London gesehen, ein 10 qm Zimmer in einer WG 1200 € – kein Einzelfall. Wenn Leute trotz Arbeit, kaum mehr über die Runden kommen und zu Tafel gehen müssen, dann führt das früher oder später zu sozialen Unruhen, denke ich.

  3. Viele erwischt es noch viel früher, beispielsweise unsere rund 300.000 Obdachlosen, für die werden nämlich keine Hotels gekauft, um diese armen Mitmenschen unterzubringen, wie für Flüchtlinge. Die dürfen sich etwas aufwärmen, dann wieder ab auf Platte, wähernd dessen für Assis und vermeintliche Flüchtlinge gut organisierte Unterkünfte warten. DANKE LIEBE REGIERUNG!

    Und eine Frage bleibt nach wie vor offen: Werte Regierung, bitte gebe ein Land bekannt, wohin beispielsweise Obdachlose auswandern können und voll ausgehalten werden?!

    Das ist im Rahmen dessen, was ihr mit den eigenen deutschen Mitmenschen macht eine sehr wichtige Fragestellung, wenn die Regierung nur für Zuwanderer etwas tut, jedoch für die eigenen Mitbürger nichts übrig hat, dann stimmt im System BRD (DDR geführt) leider etwas nicht, oder? Auch der legalisierte Menschenhandel via 1 EURO JOBBER und Abschiebung an Zeitarbeitsfirmen ist eine Schande, weil die Agentur für Arbeit etc. zu nichts fähig ist. Dafür werden an externe Menschenhändler (ZA Firmen) auch noch dicke Kopfgeldprämien für die Vermittlung von unterbezahlten Jobs bezahlt, nur um die Statistiken zu frisieren. Meint ihr eigentlich das ganze Volk ist blöde und merkt das nicht?

  4. Bei der Einwanderungspolitik geht es weder um “ Gutmenschentum “ noch um das Bertelsmann Argument, dass extreme Zuwanderung für ein stetes Wachstum unabdinbar sei.

    Die Generation der ab 1970 geborenen muss einfach begreifen, dass hier eine große Agenda der Geldelite läuft, die entgegen aller Natur-/ und Evolutionsgesetze den idealen Menschen kreiiren will. Hört sich nach Verschwörungstheorie an? Ist es aber sicher nicht, sondern erschreckende Realität.

    Da das Geldsystem mit Urzins und Zinseszins stets systembedingt exponentielles Wachstum in einem linear wachsenden natürlichen System sucht, entwickelt dieses fehlerhafte System eine Umverteilung von Arbeit zu Anlegern. Am Ende besitzen die Wenigen 90% oder mehr des Gesamtvermögens, während die Masse verarmt. In dieser ( geplanten ) Phase befinden wir uns historisch betrachtet wieder einmal.

    Vorausgegangen ist zur Befriedigung des exponentiellen Wachstums eine völlig unnatürliche Globalisierung, die auf kulturell gewachsene Eigenarten keinerlei Rücksicht nimmt. Um das Rad am laufen zu halten, hat man
    parallel eine Entstaatlichung in Angriff genommen, der wir die Subprime Krise und die vielen Kriege zu verdanken haben, weil die industrie-/
    militärischen Komplexe der großen Länder, insbesondere der USA, und die Finanzjongleure der Konzerne die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des
    Systems sind.

    Leider verstehen die jungen Leute diese Zusammenhänge größtenteils nicht mehr, weil sie unbemerkt umerzogen wurden. Dabei bedienen sich die Profiteure des System bekannter Techniken. So werden Spielzeuge wie Smartphones und GEZ Medien, aber auch eigens eingerichtete NGO´s dafür genutzt Ablenkung zu betreiben. Parallel werden die Kinder bereits im frühen Vorschulalter zur Umerziehung in staatl. Institutionen gegeben.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Aufeinanderhetzen von Verlierern des Systems. Hier werden Hartz IV Empfänger den Niedriglohnbeziehern
    gegenübergestellt, Schwulen Heterosexuellen oder Autochtone gegen Ausländer. Ein widernatürliches Gendergesetz von 2001 unterstützt diese Agenda.

    Wenn Ihr jungen Leute diese Entsolidarisierung durch die Entführung in
    eine Matrix weiter mitmacht und stattdessen diese kurze Zeit mit Verfallsdatum, in dem ihr geradezu spielerisch mit Samrtphone, Tablet bei Facebook und Co. nach Freunden und Sozialisierung sucht, dazu nutzt den Kopf in den Sand zu stecken, dann dürft ihr euch nicht wudern, wenn die Zukunft nicht rosa sondern schwarz wird. Ein Shitstorm innerhalb dieser Matrix löst nichts aus.

  5. Ganz ganz toller Artikel/Standpunkte (ich bin 58 Jahre alt, leider! Kinderlos). Ich erlaube es mir schärfer als Sie zu formulieren: die Aussage der Bertelsmannstiftzng ist ein Verrat am Volk. Nicht Anderes. Und sie ist durch und durch verlogen. Und Politiker die mehr Fachkräfte fordern, verraten das Volks ebenfalls. Und wer sagt „global“ ist Notwendig, und National = „Nazi“ ist ebenfalls ein Verräter am Volk. Konzerne wollen diese Zuwanderung = gösses Angebot an Arbeitskräften = billige Löhne! Dass diese Löhne schon heute oft nicht reichen, eine Familie zu ernähren, ist Ihnen egal, es geht um Gewinnmaximierung im Steuerparadies Deutschland für Grosskonzerne!
    Im Übrigen möchte ich auf die Facebookseite verweisen, wo Karl Friedrich Weitäcker sein letztes Buch „der bedrohte Friede“ excellent beschrieben ist. MUST READ, nicht viel (googeln), ach ja ist der Bruder von Ex-Bundespräsidenten.

  6. Deine Generation erlebe ich jeden Tag bei der Arbeit. Pragmatisch sind die meisten nur wenn es darum geht sich vor der Arbeit zudrücken, Allgemeinbildung FEHLANZEIGE; Grundrechenarten ohne Taschenrechner FEHLANZEIGE. also einfach mal ruhig sein, Hausaufgaben machen, und sich nicht immer selbst erheben, denn dazu habt Ihr keinen Grund. Eine dümmere Generation als Euch gab es noch nie in unserem Vaterland.Ihr ruht Euch nämlich auf dem aus was WIR erarbeitet haben

    • @Wolfgang: das ist sehr hart, was Sie schreiben. Ea kommt immer auf den Einzelnen an, wie damals auch schon. Denken Sie sich mal in die Jugend rein, also Sie wären zB 20 Jahre. Was Sie vorfinden ist ein Lügenpresse, Konsum-ist-geil-Gesellschaft, Spassgesellschaft, Ernsthafte Dinge zu besprechen ist in fieser Spassgesellschaft verpönt, Keine Bereitschaft der älteren Generation politische Wahrheiten anzuschauen (Einheitsbrei Political Korrektness), starker ausgeprägter Ego, wenig Familiensinn, meist Herze Beider Eltern, weil Gehälter nicht zum Leben reichen…
      –> das System ist so krank (wie die Politik), was soll man hier noch aufbauen? Man muss besser anfangen dieses durch und durch Lügengebäude abzureissen und Neu aufzubauen…. und so wird es kommen, denn dieses System schafft sich selbst ab. Und wenn Sie genau hinschauen: der Pragmatismus der Jugend ist berechtigt! Man versucht politisch Alles auf der Jugend abzuwälzen, sie die Wenigen sollen das Heer der Alten unterhalten ohne selbst Rente zu bekommen, neuerdings auch immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge tragen (die zumeist keine Arbeit bekommen werden)… **WO BITTE SOLL DA EINE MOTIVATION ETWAS AUFZUBAUEN HERKOMMEN?** Nein die Politik ist dabei, Deutschland abzuschaffen, wie es Grüne ja unverhohlen schon lange fordern. Tolle Motivation, oder nicht? (Ironie aus).

  7. Das Problem liegt darin, dass Einwanderung mit Asylanträgen gleichgesetzt wird. Meines Erachtens sollte dies strikt getrennt werden, wer einen Asylantrag stellt dem sollte generell eine Einbürgerung, eine Arbeitsaufnahme und eine außerhalb seines Asylantrags genehmigtes Aufenthaltsrecht verwehrt bleiben und zwar für immer. Das Ziel muss, nachdem sich die Lage im Heimatland wieder beruhigt hat, immer ein Rückkehren ins selbige sein. Weiterhin dürfen die Asylanten kein Geld mehr in die Hände bekommen, deren Bedürfnisse müssen dann halt über Suppenküchen und Kleiderkammern geregelt werden, aber nur so wird verhindert, dass Leute nur des Geldes wegen in unser Land kommen. Wer bei uns einwandern will, der soll dies nicht auch noch alimentiert bekommen, sondern dies auf eigenes Risiko tun, der Arbeitsmarkt wird ohne soziales Auffangbecken automatisch eine Begrenzung schaffen…

  8. Das Schuldgeldsystem verlangt nun mal nach immer mehr Schulden, viele Schulden, mehr Schulden, Schulden ohne Ende. Die „Fachkräfte“ sind nun mal gut um Schulden machen zu machen zu können, sind zwar nutzlos wie wir in Dänemark und GB gesehen haben, aber sie erfüllen ihren Zweck „Schulden“ damit das Schuldgeld System nicht implodiert. Gutmenschen und Asylindustrie profitieren nun mal davon. Die Dumpfbackenmichels braucht man halt eben um Arbeiten die gemacht werden sollen zu erledigen, denn die „Fachkräfte“ taugen eben zu nix, deswegen werden die vom Staat einfach durch gefüttert ohne mit Repressalien von der Arbeitsagentur zu befürchten.

  9. Das sogenannte Problem Fachkräftemangel gibt es bereits seit „einigen Jahren“, besser gesagt Jahrzehnten. Wen dem tatsächlich so ist, wieso wurden dann bisher nicht Einheimische für diese Fachrichtungen ausgebildet?? Entweder, weil es keinen Fachkräftemangel gibt, oder aber es handelt sich um Versagen der Politik über Jahrzehnte !!
    Was aber gegen einen Fachkräftemangel spricht sind die sinkenden Löhne und Gehälter in der Wirtschaft. Bis auf Staatsdiener sinkt das Lohnnieau seit etwa 20 Jahren.
    Desweiteren, wenn es einen Fachkräftemangel gibt, weshalb gehen dann soviele Fachkräfte vorzeitig in den Ruhestand (Rente)?? Weil sie nicht gebraucht werden und nur die Arbeitslosenstatistik, das Maß der Politik, verschlechtern würden.

  10. Ich kann mich nicht erinnern, dass im Wahlkampf jemals als Hauptthema Asylpolitik oder Einwanderung thematisiert wurde. Es gab auch keine große gesellschaftliche Diskussion darüber und erst recht nicht eine Volksbefragung(abstimmung). Aber dennoch wird den Deutschen per Massenmedien und GEZ-finanzierten Sendern eingehämmert, dass wir ein Einwanderungsland sind. Als Argument werden dann sogenannte Studien vorgelegt, von Instituten die mit A, B usw. anfangen (der genaue Name ist Zeitungslesern bekannt). Als weiteres Argument gilt der Fachkräftemangel. Ein Land welches seit 30 (dreißig) Jahren nicht in der Lage ist, drei Millionen statistische Arbeitslose sowie weitere vier- bis fünf Millionen nicht statistisch erfasste Arbeitslose und Unterbeschäftige in den Arbeitsmarkt zu integrieren hat das Argument „Fachkräftemangel“ verspielt. Oder will die Politik behaupten, dass die insgesamt rund 8 Millionen Arbeitslosen und Unterbeschäftigten zu dumm seien, gegebenenfalls nach Umschulung, Weiterbildung und Einarbeitungsphase einen „Facharbeitsplatz“ auszufüllen? Aber Beschimpfung von Deutschen ist ja üblich und hinter dem Wort Fachkräftemangel steckt die gegenüber 8 Millionen Deutschen und bisher Zugereisten unausgeprochene Redewendung: Ihr seid zu dumm (vielleicht auch zu „rechts“) ihr müsst andere vor die Nase gesetzt bekommen und damit es keine Revolution gibt, wird noch ein bißchen Hartz 4 ausgeschüttetet und Rechts gegen Links – Oben gegen Unten – Ost gegen West – usw. aufgehetzt. Lasst Euch nicht mehr von „Think Tanks“ und „Weltordnungsfanatikern“ manipulieren und regieren.

    • Das ist sehr treffend formuliert..!!!
      Das System ist am Ende…!!! Das sind die letzten Atemzüge…des Kapitalismus, Imperialismus..!! Und wehrt sich gegen das Ende..!!!

  11. Nun, man kann auch auf Nachwuchs verzichten, weil man selbst nur minderwertige Gene trägt. Es muß nicht jeder Kinder in die Welt setzen, mit niedrigem oder nur durchschnittlichem IQ (der immer mehr zum Handikap wird) oder einem häßlichen Äußeren, einer kleinen Statur, eines kleinen Penis usw. usf. Daher habe ich mich gegen Kinder entschieden, und werde Suizid begehen, wenn ich merke, daß ich micht nicht mehr alleine versorgen kann. Daher wäre es schön, wenn die säkulare Rechte mehr an Fahrt gewönne und auch den Suizid durchsetzte.

  12. Die Bertelsmannstiftung – hat die nicht dem Schröder die Agenda 2010 geschrieben. Ein Think Tank, wie es in den USA etliche prominent besetzt gibt. Leider setzen sich mit deren Strategie-Papieren bei uns höchstens die Politkstudenten auseinander. Schade. Denn dort liest man seit Jahren, was man mit dem „flow of the people“ erreichen will. Um Fachkräftemangel geht es natürlich nicht. Diese Herrschaften denken anders – ganz anders.

    Yes, they can !

  13. Ich muss dazu noch das neue Buch von Oxford Ökonomieprofessor, Paul Collier, Titel „Exodus – warum wir Einwanderung neu regeln müssen“ empfehlen.

    Professor Paul Collier hat neulich der Welt ein Interview über die jetzige, ungeregelte Einwanderung gegeben.

    Titel des Artikels: „Deutschland hat keinen einzigen Syrer gerettet“ .
    Im Gegenteil, Deutschland hat eher Tote auf dem Gewissen!

    Das Interview ist auch unter dem Titel: „Merkel schuld an Flüchtlingskrise“ zu finden…

  14. Das Argument, man brauche bis 2050 ca. 15 Millionen Fachkräfte, ist angesichts der Digitalisierung und Roboterisierung der Industrie einschließlich der Dienstleistungswirtschaft nicht haltbar. Computer und Roboter werden Millionen Jobs verdrängen. Es ist weniger ein Fachkräftemangel als ein Arbeits-kräfteüberschuß mit den bekannten Folgen wie Massenarbeitslosigkeit und Kurzarbeit zu befürchten. Man braucht also keine 15 Millionen Fachkräfte. Was man braucht, sind 15 Millionen neue Konsumenten, die Produkte und Dienstleistungen nachfragen. Für die Produkt- und Dienstleistungsanbieter spielt es absolut keine Rolle, daß zwei Drittel dieser 15 Millionen neuer Konsumenten ihre Subsistenzmittel nicht selbst erwirtschaften, denn sie werden von den Nettosteuerzahlern alimentiert. Nicht die Nachfrage nach Fachkräften wächst, sondern die Nachfrage nach Nachfragern. Wir sind beinahe schon an dem Punkt, wo der Warenkreislauf nur noch funktioniert, weil die Waren den Käufer kaufen.

  15. In erster Linie geht es um die Zersetzung von „deutsch“, des weiteren um die Päppelung der überflüssigen Asylindustrie. Zu guter letzt um neue Sklaven im Niedriglohnsektor um „deutsch“ von ganz unten aus völlig zu demoralisieren. Das zieht sich dann bis oben weiter durch wenn „deutsch“ erkennt, dass ab Montag morgen 7.00 Uhr knapp 60std/Woche im Büro malocht wird, um 75% des Einkommens für die „Betreung“ von 15 Millionen islam Invasoren, die soeben den Sohn ausgeraubt und zusammen geschlagen bzw die Tochter vergrwaltigt haben, abgepresst zu bekommen.
    Alles für das Endziel: Auflösung der Nationalstaaten zu gunsten der diktatorischen Vereinigten Staaten von Europa.

  16. Sehr geehrter Herr Menzel,

    ihr Selbstbewußtsein in allen Ehren, aber dafür besteht kein Grund. Wobei ich bereit bin ihnen zuzugestehen, das Sie es nicht besser wissen, weil Sie einfach zu jung sind und Ihnen die Lebenserfahrung fehlt.
    Ich selbst bin Jahrgang 1960, gehöre also zu den geburtenstarken Jahrgängen und bin leider auch kinderlos wie so viele meiner Generation. Von Geburtenverweigerung wie Sie es nennen, kann aber nicht die Rede sein, es zeigt nur das Sie keine Ahnung von den Realitäten haben. Als ich etwa so alt war wie Sie es heute sind, also so um das Jahr 1990 rum, war gerade die Wiedervereinigung Thema in Deutschland und die hatte verheerende Konsequenzen für viele Menschen meiner Generation. Ich war zu dem Zeitpunkt Naturwissenschaftler mit Diplom und an der Uni mit der Promotion zu Gange. Schlagartig wurden alle Finanzierungen gestoppt. Die gesamte Kohle floß in den Osten. Doktorarbeiten mussten entweder für Hilfsarbeitergehälter mit maximal halben Stellen oder sogar ohne jede Finanzierung auf eigene Kosten fortgeführt werden. Nicht wenige brachen ihre Arbeiten ab. Dies betraf fast alle meine Kommilitonen. Die Einsparungen in den öffentlichen Haushalten auf der einen Seite und die unfassbare Geldverschwendung um den total runtergekommenen Osten in kurzer Zeit in ein Luxusressort zu verwandeln, führten natürlich nach einem kurzen Feuerwerk in 91 und 92 in den Folgejahren zu dramatisch steigender Arbeitslosigkeit gerade in den Jahren in denen normalerweise Familiengründungen stattfinden. Parallel dazu begann das erste Asylverbrechen am deutschen Volk in den Jahren 1991, 1992 und 1993 in dem Millionen Fremde dieses Land stürmten. Das Land Berlin hat damals mehr „sogenannte“ Flüchtlinge aufgenommen als Frankreich, Großbritannien und die Beneluxländer zusammen. Das Geld wurde also für deren Kinder ausgegeben und das Geld den Deutschen vorenthalten. Im Gegensatz zu den Frauen von Mustafa und Ali wollen deutsche Frauen einen Mann mit Job und Geld.
    Nach langer Arbeitlosigkeit (als promovierter Naturwissenschaftler) habe ich dann Ende der Neunziger doch noch die Kurve gekriegt. Ich habe mit Kollegen eine StartUp-Firma im Hochtechnologiebereich gegründet, die mittlerweile erfolgreich ist.
    Aber Ruhe kehrt keine ein. Alles richtig gemacht und trotzdem von den Kriminellen dieser Regierung wieder verarscht. Wegen des Euroverbrechens und der nächsten noch katastrophaleren Asylschwemme ist die private Altersversorgung praktisch vernichtet und irrsinnige Folgekosten drohen.
    Und das alles blüht Ihnen auch. Ich bin trotz fortgeschrittenen Alters immer noch im Hochschulsport aktiv und bin mit vielen jungen Studenten zwischen 22 und 30 in Kontakt. Das Ausbildungsniveau ist dramatisch gesunken, die können deutlich weniger als unsere Generation, die Allgemeinbildung ist katastrophal. Aber Sie haben recht, pragmatisch sind sie. Sie sind fleißig und arbeiten alles schön nach Plan ab. Eigene Gedanken, keine.
    Mal sehen, ob Sie immer noch so kernig auftreten, wenn 75% ihres Einkommens für Rentner und 15 Millionen Flüchtlinge draufgeht und gleichzeitig ihre Kinder in der Schule von muslimischen Machos ihre Spielsachen abgenommen bekommen.

  17. Pingback: Warum die 15 Millionen neuen „Fachkräfte“ zu Hause bleiben können | Pholym

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.